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18th-century shipwreck yields remarkably preserved cargo
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Die Zeit02.06.2026Welt1 dk okumaGermany

18th-century shipwreck yields remarkably preserved cargo

Auf einen Blick

  • An 18th-century shipwreck discovered off the coast of Norway contains remarkably preserved cargo, including Chinese porcelain, chandeliers, glass, textiles, and provisions like tea and herbs.
  • The find, described as a "time capsule," is considered the best-preserved of its kind found in Northern Europe.
  • Initial findings will be presented at the Norwegian Maritime Museum in Oslo in June.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

An 18th-century shipwreck was discovered by a Norwegian at a depth of 600 meters off the coast of the Skagerrak in the North Sea. The vessel carries a valuable cargo, including porcelain, chandeliers, and other artifacts.

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Auf den Bildern der norwegischen Behörde für Denkmalschutz ist es erstaunlich gut zu erkennen: das Porzellan, das ein Schiff aus dem 18. Jahrhundert an Bord hatte. Das Wrack mit der wertvollen Ladung hatte ein Norweger in 600 Meter Tiefe vor der Küste des Skagerrak in der Nordsee entdeckt. «Sensationell» nennt der norwegische Umweltminister Andreas Bjelland Eriksen den Fund. «Das Schiffswrack enthält die am besten erhaltene Ladung dieser Art, die jemals in Nordeuropa gefunden wurde», berichtete die norwegische Denkmalschutzbehörde.

Neben dem vermutlich chinesischen Porzellan fanden Forscher an Bord des Schiffes auch «Kronleuchter, Gläser, Textilien, Getreide und Kisten, die offenbar Tee, Kräuter und Medikamente enthielten. Die Arbeiten dauern noch an, und die Archäologen machen immer wieder neue Funde», so die Behörde. Fragmente von Kronleuchtern sollen möglicherweise aus Deutschland oder England stammen. «Ein Ziegelstein aus der Schiffsküche trägt den Stempel der Lübecker Ratsziegelei, die vom 15. Jahrhundert bis 1772 in Betrieb war», hieß es. Das Schiff soll etwa Mitte des 18. Jahrhunderts gesunken sein.

«Schiffswracks, die an der Küste gefunden werden, sind oft zerstört oder geplündert», sagte Nina Refseth, Direktorin der Stiftung Norwegisches Volksmuseum, laut einer Mitteilung. «Einen Fund im offenen Meer und in dieser Tiefe zu untersuchen, verschafft uns das Vergnügen, in eine nahezu unberührte Zeitkapsel zu blicken.» Erste Funde sollen schon im Juni im Norwegischen Schifffahrtsmuseum in Oslo präsentiert werden.

Offene Fragen

  • What is the exact origin of the ship?
  • What specific types of porcelain were found?
  • What led to the ship's sinking?
  • What other artifacts might still be undiscovered?

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This article was originally published by Die Zeit.

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