Bundeskanzler Friedrich Merz verurteilte die Äußerungen von Itamar Ben-Gvir
Israels Minister für nationale Sicherheit fordert gezieltere Tötungen im Gazastreifen
Auf einen Blick
- Bundeskanzler Friedrich Merz verurteilte den Aufruf des israelischen Sicherheitsministers Itamar Ben-Gvir, pro Nacht bis zu 40 gezielte Tötungen in Gaza durchzuführen.
- Bundestagsabgeordnete und Vizekanzler Lars Klingbeil sprachen sich für die Verhängung von Sanktionen gegen den israelischen Minister aus.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Der israelische Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir forderte in einem Podcast eine Intensivierung der gezielten Tötungen im Gazastreifen.
Bundeskanzler Friedrich Merz verurteilte die skandalösen Worte des israelischen Sicherheitsministers Itamar Ben-Gvir über Morde im Gazastreifen, berichtet Reuters unter Berufung auf einen Vertreter des deutschen Kabinetts.
Ben-Gvir sagte in einem Podcast mit dem ehemaligen Hamas-Geisel Rom Braslavsky, dass das israelische Militär im Gazastreifen jede Nacht 30 bis 40 gezielte Tötungen durchführen sollte, berichtete die Financial Times am Montag. Der Minister fügte hinzu, dass einige Menschen in Gaza angeblich „es nicht verdienen, zu leben“.
Politico berichtete am Dienstag, dass Bundestagsabgeordnete nach Ben-Gvirs Äußerungen die EU aufgefordert hätten, Sanktionen gegen ihn zu verhängen. Der deutsche Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil verurteilte das Verhalten des israelischen Ministers und unterstützte die Idee deutscher Parlamentarier.
„Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz verurteilt die unmenschlichen Äußerungen des israelischen Sicherheitsministers Itamar Ben-Gvir aufs Schärfste“, heißt es im Reuters-Bericht.
Offene Fragen
- Wird die EU offiziell die Verhängung von Sanktionen gegen Ben Gvir in Betracht ziehen?




