30 Jahre Keltenfürst vom Glauberg: Fest und neue Funde
Auf einen Blick
- Vor 30 Jahren wurde der Keltenfürst vom Glauberg geborgen.
- Ein Fest am 28.
- Juni feiert das Jubiläum mit Handwerkstechniken und Mitmachangeboten.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Die Bergung des Keltenfürsten vom Glauberg vor 30 Jahren war eine archäologische Sensation. Die rund 2.400 Jahre alte Statue ist ein bedeutendes Zeugnis der keltischen Kultur.
Seine Entdeckung vor drei Jahrzehnten galt als archäologische Sensation: An diesem Mittwoch (24. Juni) jährt sich die Bergung des Keltenfürsten vom Glauberg zum 30. Mal. Mit einem großen Fest im Museumsgarten der Keltenwelt soll das Ereignis am 28. Juni gefeiert werden. Es richtet sich an Besucherinnen und Besucher aller Generationen, wie das Museum auf seiner Homepage informierte.
Dabei können die Gäste bei Vorführungen etwa historische Handwerkstechniken kennenlernen und selbst an Experimentierstationen und bei Mitmachangeboten kreativ werden. Bei dem Fest soll auch eine der schwarzen Keltenfürst-Repliken des Konzeptkünstlers Ottmar Hörl versteigert werden, von denen einige Exemplare vor dem Museum aufgestellt sind.
Fund von europäischer Bedeutung
Die Original-Steinfigur des Keltenfürsten gilt gemeinsam mit reichen Grabbeigaben aus einer Bestattung zu den bedeutendsten Zeugnissen der keltischen Kultur in Europa. Die rund 2.400 Jahre alte und 1,86 Meter hohe Statue ist vollständig bis auf die Füße - Archäologen gehen davon aus, dass sie einst auf einem Sockel stand.
Zu dem Jubiläumsfest soll auch ein Bronzearmring in der Keltenwelt ausgestellt werden, den eine 12-jährige Schülerin erst kürzlich an einer Wiese im Büdinger Stadtteil Aulendiebach entdeckt hatte. Der rund 2.700 Jahre alte und massive Armring war nach Einschätzung der Experten der Keltenwelt Teil einer eisenzeitlichen Tracht und zeuge davon, dass der Glauberg bereits in der frühen Eisenzeit besiedelt war.
Offene Fragen
- Wie genau stand die Statue einst auf ihrem Sockel?
- Welche Bedeutung hatte der Bronzearmring in der damaligen Tracht?