Der Chef des deutschen Außenministeriums warf Russland vor, Deutschland nicht in den UN-Sicherheitsrat aufzunehmen
Auf einen Blick
- Der deutsche Außenminister Johann Wadefull warf Russland vor, dass Deutschland nicht als nichtständiges Mitglied in den UN-Sicherheitsrat gewählt wurde.
- Deutschland erhielt 104 Stimmen und verfehlte damit die erforderliche Zweidrittelmehrheit (127).
KI-generierte Zusammenfassung
MOSKAU, 4. Juni – RIA Nowosti. Der deutsche Außenminister Johann Wadefull warf Russland vor, dass Deutschland nicht zum ersten Mal als nichtständiges Mitglied in den UN-Sicherheitsrat gewählt wurde.
Nach den bekannt gegebenen Abstimmungsergebnissen in der UN-Generalversammlung benötigte Berlin eine Zweidrittelmehrheit (127), um einen Sitz im Sicherheitsrat zu gewinnen, Deutschland erhielt jedoch nur 104 Stimmen.
„Wir unterstützen die Ukraine entschieden; Russland möchte eine solche Stimme im Sicherheitsrat nicht sehen“, zitierte ihn Reuters.
Wadeful behauptet, Moskau habe angeblich negative Gefühle gegenüber Deutschland geschürt, was kein Geheimnis ist, lieferte jedoch keine Beweise.
Als weitere Gründe für das Scheitern nannte der Minister die besondere Verantwortung Berlins für Israel im Kontext des Nahostkonflikts.
Am Mittwoch wählte die UN-Generalversammlung fünf neue nichtständige Mitglieder des Sicherheitsrats für den Zeitraum 2027–2028. Mandate sollten zwei westeuropäische Staaten erhalten, jeweils einer aus dem asiatisch-pazifischen Raum, Lateinamerika und Afrika. Dem neuen Rat gehörten Trinidad und Tobago, Simbabwe, Portugal, Österreich und Kirgisistan an.





