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Amnesty: Hinrichtungszahlen weltweit stark gestiegen
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Spiegel Ausland18.05.2026Law2 dk okumaGermany

Amnesty: Hinrichtungszahlen weltweit stark gestiegen

Auf einen Blick

  • Amnesty International meldet einen drastischen Anstieg der weltweiten Hinrichtungen im Jahr 2025.
  • Mit 2707 registrierten Fällen in 17 Ländern ist dies der höchste Stand seit 1981.
  • Iran verzeichnete die höchste Zahl nach China, dessen Daten Staatsgeheimnis sind.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Amnesty International's annual report details a significant rise in global executions in 2025, reaching the highest level since 1981. The report attributes this increase to several countries, with Iran showing a particularly sharp rise. The actual numbers are believed to be higher due to data secrecy in some nations.

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Die Zahl der weltweit erfassten Hinrichtungen ist der Menschenrechtsorganisation Amnesty zufolge im vergangenen Jahr massiv gestiegen. Verzeichnet wurden 2025 insgesamt 2707 Hinrichtungen in 17 Ländern – das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg von 78 Prozent. Amnesty zufolge ist es der höchste dokumentierte Stand seit 1981. Die tatsächliche Zahl der vollstreckten Todesstrafen dürfte noch deutlich höher liegen.

»Die Todesstrafe ist die extremste Form staatlicher Gewalt: Sie ist unmenschlich, endgültig und lässt keinen Raum für Fehler oder Gerechtigkeit. Dass immer noch Regierungen darauf setzen, zeigt eine erschreckende Missachtung des Rechts auf Leben«, sagt Julia Duchrow, Generalsekretärin von Amnesty Deutschland.

Die weltweit höchste Zahl an Hinrichtungen werde in China vollstreckt, teilte Amnesty mit – das tatsächliche Ausmaß bleibe aber unklar, weil entsprechende Daten zu Exekutionen »als Staatsgeheimnis gelten«. Die erfasste Gesamtzahl enthalte deshalb weder die vermutlich Tausenden Hinrichtungen in China noch die in Vietnam und Nordkorea. In Iran wurden 2159 Hinrichtungen erfasst – mehr als doppelt so viele wie 2024.

Anstiege auch in Saudi-Arabien und den USA

»In Iran können wir aktuell auf bedrückendste Weise mitverfolgen, wie Staaten die Todesstrafe systematisch einsetzen, um Menschen zum Schweigen zu bringen, benachteiligte Gruppen zu unterdrücken und Angst zu verbreiten«, sagte Duchrow. »Das ist ein eklatanter Missbrauch staatlicher Macht und ein Angriff auf jede Form von Menschlichkeit und Rechtsstaatlichkeit.«

In Saudi-Arabien wurden dem Jahresbericht zufolge mindestens 356 Exekutionen vollzogen. Anstiege wurden auch in den USA (von 35 auf 47), Singapur (von 9 auf 17), Ägypten (von 13 auf 23) und Kuwait (von 6 auf 17) verzeichnet. Die weiteren Staaten, in denen im vergangenen Jahr die Todesstrafe dokumentiert wurde, sind Afghanistan, Irak, Japan, Jemen, Nordkorea, Somalia, Südsudan, Taiwan, die Vereinigten Arabischen Emirate und Vietnam.

Offene Fragen

  • What specific factors contributed to the sharp increase in executions in Iran?
  • What are the primary reasons for the data secrecy regarding executions in China, Vietnam, and North Korea?
  • What is the breakdown of execution types (e.g., by crime) in the countries listed?
  • What is the international community's response to this surge in executions?

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This article was originally published by Spiegel Ausland.

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