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Anzeichen für Friedensabkommen lassen Aktienmärkte steigen
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Die Zeit25.05.2026Business2 dk okumaGermany

Anzeichen für Friedensabkommen lassen Aktienmärkte steigen

Auf einen Blick

  • Anzeichen für ein mögliches Friedensabkommen im Iran-Krieg haben die Aktienmärkte weltweit und in Frankfurt steigen lassen.
  • Der Dax erreichte das höchste Niveau seit Kriegsbeginn im Iran.
  • Analysten bleiben jedoch skeptisch.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Anzeichen für ein mögliches Friedensabkommen im Iran-Krieg haben zu deutlichen Kurssteigerungen an den internationalen Aktienmärkten geführt. Der deutsche Leitindex Dax erreichte das höchste Niveau seit dem Tag vor Kriegsbeginn im Iran Ende Februar. US-Präsident Donald Trump deutete eine kurz bevorstehende Rahmenvereinbarung mit dem Iran an.

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Mit den Anzeichen für ein mögliches Friedensabkommen im Iran-Krieg sind die Kurse an den internationalen Aktienmärkten deutlich gestiegen. Auch an der Börse in Frankfurt setzte sich der Aufwärtstrend fort. Der Dax erreichte das höchste Niveau seit dem Tag vor Kriegsbeginn im Iran Ende Februar und schloss 2,01 Prozent höher bei 25.389,10 Punkten. Damit lag der deutsche Leitindex erstmals seit zweieinhalb Wochen über der psychologisch wichtigen Marke.

Der MDax stieg zeitweise auf den höchsten Stand seit mehr als vier Jahren und legte 2,18 Prozent auf 32.807,90 Punkte zu. Der SDax erreichte erneut ein Rekordhoch und stieg um 0,7 Prozent. Der EuroStoxx50 stieg ebenfalls 2,0 Prozent und erreichte 6.136 Zähler.

Als Grund für den Anstieg verwiesen Marktteilnehmer und Analysten auf die Erwartung einer möglichen Entspannung im Nahen Osten. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt mitgeteilt, die USA stünden kurz vor einem »weitgehend« ausgehandelten Rahmenabkommen mit dem Iran zur Wiederöffnung der Straße von Hormus. Auf seiner Online-Plattform schrieb Trump, die Verhandlungen verliefen geordnet und konstruktiv, er warnte jedoch vor überhöhten Erwartungen an einen schnellen Abschluss und sagte, seine Vertreter sollten nichts überstürzen.

Analysten erwarten keine schnelle Normalisierung

Experten äußerten sich skeptisch zu den Markterwartungen und erwarten keine langfristige Erholung. Chefanalyst Kyle Rodda von Capital.com sagte, ein möglicher »Deal« könne kaum mehr als ein verlängerter Waffenstillstand sein, bei dem Details zum Tankerverkehr durch die Meerenge nur am Rande geklärt würden. Der Analyst Timo Emden von Emden Research verwies darauf, dass Anleger in der Vergangenheit häufig von ähnlichen Signalen enttäuscht worden seien und es entscheidend sei, ob den politischen Ankündigungen diesmal belastbare Vereinbarungen folgen.

Spekulationen über eine Wiederöffnung der Straße von Hormus hatten an den internationalen Börsen bereits dazu geführt, dass die Ölpreise fielen. Experten zufolge könnte dies den Anstieg vieler Aktienkurse erklären. Die Aussicht auf geringere Kerosinkosten gab den Werten der Luftfahrt- und Freizeitbranche einen Schub. Ebenfalls ein Grund zum Optimismus an den Börsen war die Aussicht auf anziehenden Tourismus, falls sich die Lage im Nahen Osten nachhaltig beruhigen sollte. An der Börse in Frankfurt stiegen unter anderem die Aktienkurse von Air France, Fraport, TUI, Ryanair und der Lufthansa.

Insgesamt blieben die Handelsumsätze an den Börsen feiertagsbedingt bei gering. Das führt dazu, dass nur wenige Transaktionen reichen, um wichtige Indizes zu bewegen. Zudem fehlten den europäischen Aktienmärkten Impulse aus den USA, da die Wall Street wegen des Feiertags »Memorial Day« geschlossen blieb.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Further stock market gains if concrete agreements are reached.

    Möglich · Kurzfristig

  • Continued volatility in oil prices.

    Wahrscheinlich · Kurzfristig

  • Increased tourism and travel sector performance.

    Möglich · Mittelfristig

Offene Fragen

  • What are the specific details of the proposed framework agreement?
  • What is the timeline for the potential reopening of the Strait of Hormuz?
  • How will the international community react to the agreement?
  • What are the long-term implications for regional stability?

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This article was originally published by Die Zeit.

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