Armutsquote in Thüringen gestiegen
Auf einen Blick
- Die Armutsquote in Thüringen ist 2025 auf 17,4 Prozent gestiegen, über dem Bundesdurchschnitt von 16,1 Prozent.
- Der Paritätische Wohlfahrtsverband berichtet, dass dies eine Umkehr des seit 2021 sinkenden Trends darstellt.
- Bremen hat die höchste Quote (27,5%), Bayern die niedrigste (12,3%).
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Der Anteil der Menschen, die in Armut leben, ist in Thüringen im vergangenen Jahr gestiegen. Die Armutsquote lag 2025 bei 17,4 Prozent, was über dem Bundesdurchschnitt von 16,1 Prozent liegt. Thüringen gehört damit zu den sechs Bundesländern mit dem höchsten Anteil armer Menschen an der Bevölkerung.
In Thüringen ist der Anteil der Menschen, die in Armut leben, im vergangenen Jahr gestiegen. Die Armutsquote lag 2025 bei 17,4 Prozent, wie aus dem Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes hervorgeht.
Thüringen liegt damit über dem Bundesdurchschnitt von 16,1 Prozent und gehört zu den sechs Bundesländern mit dem höchsten Anteil armer Menschen an der Bevölkerung.
Die Quote war im Freistaat seit 2021 kontinuierlich gesunken. 2024 hatte sie der Wohlfahrtsverband mit 15,7 Prozent angegeben. Jetzt hat sich diese Entwicklung wieder umgekehrt.
Für den Verband gilt als arm, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung hat. Berücksichtigt wird dabei das gesamte Nettoeinkommen eines Haushalts einschließlich Wohngeld, Kindergeld, Kinderzuschlag, weiterer Transferleistungen sowie sonstiger Zuwendungen.
Demgegenüber spricht die amtliche Statistik in Einklang mit dem EU-Standard ab dieser Schwelle lediglich von Armutsgefährdung. Als armutsgefährdet gelten nach diesem Standard alleinlebende Menschen, die monatlich 1.445 Euro zur Verfügung haben. Bei einer vierköpfigen Familie mit zwei kleinen Kindern sind es 3.035 Euro.
Höchste Armutsquote in Bremen, niedrigste in Bayern
Bundesweit leben dem Bericht zufolge 13,3 Millionen Menschen in Armut. Das Bundesland mit der höchsten Armutsquote von 27,5 Prozent ist Bremen, gefolgt von Sachsen-Anhalt (21,3 Prozent), Hamburg (18,9 Prozent), Berlin (18,7 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (17,6 Prozent). Am niedrigsten ist sie in Bayern (12,3 Prozent), Baden-Württemberg (13,2 Prozent) und Brandenburg (14,7 Prozent).
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Die Armutsquote in Thüringen wird weiterhin beobachtet und politische Maßnahmen zur Bekämpfung werden diskutiert.
Wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten
Offene Fragen
- Welche spezifischen Faktoren haben zum Anstieg der Armut in Thüringen beigetragen?
- Welche politischen Maßnahmen sind geplant, um die Armut zu bekämpfen?
- Wie unterscheidet sich die Armutsdefinition des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes von der amtlichen Statistik in Bezug auf die Auswirkungen auf die Betroffenen?


