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Asian stock markets fall on US inflation, Iran conflict, tech sell-off
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Handelsblatt11.06.2026Business2 dk okumaGermany

Asian stock markets fall on US inflation, Iran conflict, tech sell-off

Auf einen Blick

  • Asian stock markets declined on Thursday due to a strong US inflation report and renewed US attacks on Iran.
  • The MSCI index for Asia-Pacific stocks outside Japan fell 0.9%, with South Korea's Kospi down 3% and Japan's Nikkei down 1.3%.
  • Geopolitical tensions in the Middle East and a sell-off in tech stocks contributed to the downturn.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Asian stock markets are reacting to a combination of macroeconomic and geopolitical factors. A strong US inflation report suggests potential shifts in monetary policy, while renewed US military actions against Iran raise concerns about regional stability and energy supplies.

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Die Waffenruhe in Nahost hält weiterhin nicht. Anleger in Japan, China und Südkorea reagieren auf den Konflikt sowie den Ausverkauf bei Technologiewerten mit dem Verkauf ihrer Aktien. 11.06.2026 - 05:48 Uhr Artikel anhören

Eine Börsentafel in Asien: Die Indizes notieren tiefer. Foto: Stone/Getty Images

Singapur, Tokio. Ein unerwartet starker Anstieg der US-Inflation sowie erneute US-Angriffe auf den Iran haben die asiatischen Aktienmärkte am Donnerstag ins Minus gedrückt.

Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien außerhalb Japans verliert 0,9 Prozent.

Der südkoreanische Kospi gibt um drei Prozent nach.

In Tokio notiert der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,3 Prozent tiefer bei 63.361 Punkten. Zeitweise war das Barometer um fast drei Prozent abgerutscht und damit erstmals seit dem 22. Mai unter die Marke von 63.000 Zählern gefallen.

Der breiter gefasste japanische Topix sinkt um 1,6 Prozent auf 3787 Stellen.

Die Shanghaier Börse liegt mit 0,7 Prozent im Minus.

Der CSI-300-Index mit den wichtigsten chinesischen Unternehmen in Shanghai und Shenzhen verliert 1,1 Prozent.

Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten dämpften die Risikobereitschaft der Anleger massiv. Das US-Militär hatte in der Nacht zum Donnerstag neue Angriffe auf Ziele im Iran geflogen, nachdem US-Präsident Donald Trump mit weiteren Schlägen gedroht hatte, sollte kein Friedensabkommen erzielt werden.

Wegen der Kriegshandlungen ist seit Wochen die Straße von Hormus blockiert, die Meerenge vor der iranischen Küste ist eine der Haupttransportrouten für Öl und Gas. Japans Kabinettssekretär Minoru Kihara mahnte zur Besonnenheit: „Die Gewährleistung einer freien und sicheren Schifffahrt durch die Straße von Hormus ist eine dringende Angelegenheit für eine stabile Energieversorgung.“ Japan werde alle diplomatischen Bemühungen für eine rasche Einigung zwischen den USA und dem Iran unterstützen, erklärte der Regierungssprecher.

Neben der geopolitischen Lage belastete ein Ausverkauf bei Technologiewerten die asiatischen Börsen. In Tokio zählten Papiere aus dem Chip- und KI-Sektor zu den größten Verlierern.

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Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Continued volatility in Asian stock markets.

    Wahrscheinlich · Kurzfristig

  • Potential increase in oil and gas prices.

    Möglich · Kurzfristig

  • Increased diplomatic efforts to de-escalate the conflict.

    Möglich · Kurzfristig

Offene Fragen

  • Will the US and Iran reach a peace agreement?
  • What will be the long-term impact of the US inflation data on global markets?
  • Will the Strait of Hormuz remain blocked, and what are the consequences for oil prices?
  • Will the sell-off in technology stocks continue?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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