Asiatische Börsen feiern US-Iran-Friedensabkommen
Auf einen Blick
- Asiatische Börsen reagieren euphorisch auf ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran.
- Der Nikkei überschritt die 69.000-Punkte-Marke, während andere Indizes ebenfalls stark zulegten.
- Anleger hoffen auf sinkende Energiepreise und geringeren Inflationsdruck.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Die Ankündigung eines Friedensabkommens zwischen den USA und dem Iran hat an den asiatischen Börsen für Aufbruchstimmung gesorgt. Anleger reagierten erleichtert auf die Aussicht, dass eine Öffnung der Straße von Hormus die globalen Energiepreise und damit den Inflationsdruck senken könnte.
Sydney. Die Ankündigung eines Friedensabkommens zwischen den USA und dem Iran hat an den asiatischen Börsen für Aufbruchstimmung gesorgt. Der japanische Leitindex Nikkei kletterte am Montag um mehr als fünf Prozent und überstieg damit erstmals die 69.000-Punkte-Marke. Der breiter gefasste Topix rückte in der Spitze um knapp vier Prozent auf 4032 Zähler vor.
In Südkorea legte der technologielastige Leitindex Kospi um bis zu knapp sechs Prozent zu. Die chinesischen Börsen stiegen um rund 1,5 bis 2,5 Prozent. Anleger reagierten erleichtert auf die Aussicht, dass eine Öffnung der Straße von Hormus die globalen Energiepreise und damit den Inflationsdruck senken könnte.
In Japan sorgte die Aussicht auf sinkende Importkosten für Energie für Euphorie, da das Land stark von Öl aus dem Nahen Osten abhängig ist. Japans Ministerpräsidentin Sanae Takaichi begrüßte die Einigung und äußerte die Hoffnung, dass „die freie und sichere Schifffahrt durch die Straße von Hormus in der Praxis gewährleistet wird“.
Auf Unternehmensseite zählten Murata Manufacturing mit einem Plus von 17,5 Prozent und Ibiden mit einem Aufschlag von 18,1 Prozent zu den größten Gewinnern im Nikkei. Zu den Verlierern gehörten hingegen CyberAgent mit einem Minus von 5,7 Prozent und Kikkoman, die 3,3 Prozent nachgaben.
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Globale Energiepreise könnten sinken.
Wahrscheinlich · Kurzfristig
Offene Fragen
- Wie stabil ist das Friedensabkommen langfristig?
- Welche konkreten Auswirkungen hat das Abkommen auf die Energieversorgung?




