Asiatische Börsen mit Verlusten
Auf einen Blick
Asiatische Börsen starten die Woche mit Verlusten, insbesondere in Japan, Südkorea und Taiwan, aufgrund des Ausverkaufs von Technologieaktien.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Der Ausverkauf von Technologieaktien an der Wall Street am Freitag hat sich auf die Börsen in Ostasien ausgeweitet.
Die Aktien-Leitindizes in Japan, Südkorea und Taiwan starten die Woche mit deutlichen Verlusten. Die gegenseitigen Angriffe Israels und des Irans belasten die Ölpreise.
Eine Anzeigentafel am Montag in Tokio: Der Nikkei verliert am Montag an Wert. Foto: REUTERS
Tokio. Der Ausverkauf von Technologieaktien, der am Freitag an der Wall Street stattgefunden hat, weitet sich auf die Börsen in Ostasien aus. Zum Handelsstart verloren in Japan, Südkorea und Taiwan Aktien von Unternehmen, die mit der Chipindustrie oder Künstlicher Intelligenz (KI) verbunden sind, deutlich an Wert – mit Auswirkungen auf die Aktienindizes.
Der japanische Leitindex Nikkei notierte zwischenzeitlich mit einem Minus von 4,5 Prozent und ging mit einem Kursverlust von 3,7 Prozent bei 64.096 Punkten aus dem Handel.
Der taiwanische Index Taiex verlor zwischenzeitlich rund fünf Prozent, grenzte dann aber seine Verluste leicht ein.
In Südkorea startete der Leitindex Kospi den Handelstag mit Verlusten von rund zehn Prozent und schloss ihn mit 8,3 Prozent im Minus. Wegen der starken Kursbewegung verhängte die Börse in Seoul zwischenzeitlich eine 20-minütige Handelsunterbrechung.
Die Auswirkungen auf den Nikkei sind deswegen am niedrigsten, weil der japanische Markt weniger von der Chipindustrie abhängt als der in Taiwan und Südkorea. In den vergangenen Monaten hatten Aktien dieser Branche stark an Wert gewonnen. Nun wächst die Sorge der Anleger vor einer Spekulationsblase.
Wenige Tagesgewinner unter Autoherstellern
In Taiwan war der weltgrößte Auftragsfertiger von Halbleitern, Taiwan Semiconductor Manufacturing Corp. (TSMC), von dem Ausverkauf weniger betroffen. Er reduzierte seinen Verlust von anfangs fünf Prozent auf ein Prozent. Grund dafür ist, dass TSMC schon jetzt die Nachfrage nach seinen Chips nicht befriedigen kann. Das Unternehmen ist daher von den Sorgen der Anleger ausgenommen. Bei den Aktien vieler Zulieferer für die Chipindustrie und vor allem für KI-Rechenzentren reagierten sie stärker.





