BASF verschärft Sparkurs: Weitere Stellenabbau und Verkauf von Abteilungen
Chemiekonzern zielt auf 20% Kostenreduktion im Kerngeschäft bis 2029
Auf einen Blick
- BASF setzt auf drastischen Sparkurs: Bis 2029 sollen im Kerngeschäft 20% der Fixkosten gespart werden, was mit weiterem Personalabbau einhergeht.
- Konzernchef Markus Kamieth spricht von einem der größten Optimierungsprogramme, ohne die genaue Zahl an Stellenverlusten zu nennen.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
BASF fokussiert sich auf Kerngeschäft nach Trennung von Randbereichen.
BASF setzt auf drastischen Sparkurs mit dem Programm 'CoreShift', um bis 2029 20% der Fixkosten im Kerngeschäft zu sparen. Vorstandschef Markus Kamieth kündigte einen weiteren Personalabbau an, ohne die genaue Zahl zu nennen. Bereits seit 2024 fielen in Ludwigshafen 2800 Stellen weg. Das Unternehmen verkaufte zudem das Silikategeschäft an den US-Rivalen PQ und konzentriert sich auf das Kerngeschäft nach Trennung von Randbereichen wie dem Coatings-Geschäft und geplanter Börsengang der Agrarsparte. Die Maßnahmen umfassen auch die Verlagerung von Stellen nach Indien und eine umfassende Restrukturierung in Ludwigshafen. Bis Ende 2028 verzichtet BASF auf betriebsbedingte Kündigungen im Stammwerk, investiert aber Milliarden in die Modernisierung.
Markus Kamieth betonte, dass der Schritt Teil der Strategie und keine Reaktion auf eine möglicherweise verschlechternde Konjunktur sei. Die neue Leiterin des Transformationsbüros, Julia Raquet, führt den Umbau.
Im ersten Quartal 2026 hatte BASF weltweit 106.428 Beschäftigte, 5000 weniger als im Vorjahr. Im Stammwerk in Ludwigshafen arbeiten etwa 33.000 Menschen, rund ein Drittel der globalen Belegschaft.
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Weitere Stellenabbau-Ankündigungen in der Chemiebranche
Wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten
Offene Fragen
- Genauer Umfang des Stellenabbaus



