Bayer bündelt US-Geschäft mit Glyphosat in neuer Tochtergesellschaft Ruveon
Auf einen Blick
- Bayer gründet die neue Tochtergesellschaft Ruveon, um sein US-Geschäft mit dem umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat zu bündeln.
- Ruveon soll von St.
- Louis aus alle Aspekte des Geschäfts verantworten und agiler auf den US-Markt reagieren.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Bayer bündelt sein US-Geschäft mit dem umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat in einer neuen Tochtergesellschaft namens Ruveon. Dies ist Teil eines Fünfjahresprogramms für die Agrarsparte Crop Science.
Der Pharma- und Agrarkonzern Bayer bündelt sein US-Geschäft mit dem weit verbreiteten und umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat in einer eigenständigen Tochtergesellschaft. Die neue Gesellschaft werde den Namen Ruveon tragen, teilte der Leverkusener Konzern am Mittwoch mit. Ziel sei es, das Geschäft optimal auf die spezifischen Anforderungen des US-Marktes auszurichten. Ruveon werde von St. Louis aus alle Aspekte des US-Glyphosatgeschäfts verantworten, von der Preisgestaltung bis zur Produktion, bleibe jedoch Teil des Bayer-Konzerns.
Die Ausgliederung ist Teil eines im vergangenen Jahr vorgestellten Fünfjahresprogramms für die Agrarsparte Crop Science. Als eigenständige Einheit könne Ruveon agiler handeln und damit besser auf die Wettbewerbsdynamik in dem von Nachahmerprodukten geprägten US-Markt reagieren, hieß es weiter. »Der heutige Schritt ist ein wichtiger Meilenstein in der Umsetzung unseres Fünfjahresprogramms«, sagte Brian Naber, Leiter von Crop Science für Nordamerika. »Mit dem Start von Ruveon bekräftigen wir unser Engagement im Glyphosatmarkt.« Die neue Gesellschaft wird von Alfonso Alba Ordonez geleitet.
Offene Fragen
- Wie wird sich die neue Struktur auf Rechtsstreitigkeiten auswirken?
- Welche spezifischen Maßnahmen plant Ruveon zur Marktbearbeitung?

