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Berlin Police Union Welcomes Stricter Penalties for "Knockout Drops"
NACHRICHT
Die Zeit19.05.2026Law2 dk okumaGermany

Berlin Police Union Welcomes Stricter Penalties for "Knockout Drops"

Auf einen Blick

  • The Berlin Police Union (GdP) supports the government's plan to increase penalties for the use of "knockout drops," classifying them as dangerous tools.
  • While welcoming the stricter sentencing, the GdP emphasizes the need for more awareness and club engagement to combat this growing problem, particularly in Berlin's nightlife.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

The German government plans to classify "knockout drops" as dangerous tools, similar to weapons, to increase penalties for their use in crimes like rape or robbery. The Berlin Police Union (GdP) supports this move but believes it's not a complete solution. The Bundesrechtsanwaltskammer has questioned the extent of the problem, suggesting victims may misjudge alcohol effects.

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Die Berliner Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat die Pläne der Bundesregierung begrüßt, den Einsatz sogenannter K.o.-Tropfen härter zu bestrafen. «Es ist der richtige Weg, weil wir über sehr schwere Straftaten reden», sagte GdP-Sprecher Benjamin Jendro dem Sender RBB24. K.o-Tropfen seien bis jetzt nicht als gefährliches Werkzeug eingestuft. Das Problem lösen werde die Strafverschärfung aber nicht. Nötig seien mehr Aufklärung und vor allem das Engagement der Clubs, um ihre Besucher besser zu schützen.

Nach dem Beschluss der Bundesregierung sollen K.o.-Tropfen, die meist synthetische Drogen sind, rechtlich so eingestuft werden wie eine Waffe oder ein gefährliches Werkzeug. Ein Täter, der die gefährlichen Mittel für eine Vergewaltigung oder einen Raub einsetzt, soll künftig mindestens fünf Jahre Gefängnisstrafe erhalten.

GdP: Wachsendes Problem

GdP-Sprecher Jendro sagte weiter, die Zahlen würden seit Jahren steigen. Das könne zwar auch daran liegen, dass mehr Menschen bei der Polizei Anzeigen stellten. «Aber es ist losgelöst davon deutlich sichtbar, dass das Problem wächst.» Berlin sei als Großstadt mit vielen Gelegenheiten für Täter im Nachtleben stark betroffen.

Es gebe auch Fälle, bei denen Täter ihren Opfern K.o-Tropfen verabreichten, um sie auszurauben. Oft gehe es aber um sexuelle Straftaten, die durch Männer begangen würden, sagte Jendro. Wegen des Schamgefühls der Betroffenen und nicht immer klar erkennbaren Vergiftungen sei das Dunkelfeld nicht angezeigter Taten groß. Täter würden selten gefasst und verurteilt.

Keine Statistik zu Taten

Tatsächlich gibt es keine bundesweite Polizeistatistik zum Einsatz von Substanzen, die Opfer vor einem sexuellen Übergriff wehrlos machen sollen. In den meisten Fällen wird vermutet, dass die Tropfen in einer Bar oder einem Club heimlich verabreicht wurden. Es gibt aber auch Taten, die sich im privaten Rahmen bei Feiern oder Verabredungen abspielen.

Die Bundesrechtsanwaltskammer hatte in einer Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf angemerkt, das Ausmaß der Taten werde überschätzt. Lokale Studien zu entsprechenden Verdachtsfällen hätten ergeben, dass die Betroffenen in der Regel die Wirkung ihres Alkoholkonsums falsch eingeschätzt hätten.

© dpa-infocom, dpa:260519-930-98440/1

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • The stricter penalties for using "knockout drops" will be implemented into law.

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten

  • There will be an increase in reported incidents due to heightened awareness and the new legal classification.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten

  • Clubs and bars will implement new measures to prevent the administration of "knockout drops."

    Möglich · Innerhalb von Monaten

Offene Fragen

  • What specific synthetic drugs are most commonly used as "knockout drops"?
  • What is the actual prevalence of "knockout drop" incidents versus misjudged alcohol intoxication?
  • What concrete measures will clubs be required to implement for better visitor protection?
  • How will the new sentencing be applied in cases where intent is difficult to prove?

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This article was originally published by Die Zeit.

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