BMW senkt Gewinnprognose für 2024 deutlich
Auf einen Blick
- BMW hat seine Gewinnprognose für 2024 nach unten korrigiert.
- Ein deutlicher Rückgang des Vorsteuerergebnisses und der Auslieferungen wird erwartet, bedingt durch den schwachen chinesischen Automarkt und den Iran-Krieg.
- Sparmaßnahmen sollen eingeleitet werden.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
BMW hat seine Ergebnisprognose für das laufende Jahr nach unten korrigiert. Ein deutlicher Rückgang des Vorsteuerergebnisses und der Auslieferungen wird erwartet.
München. BMW hat in einer Gewinnwarnung seine Ergebnisprognose für dieses Jahr nach unten geschraubt. Zahlen nannte der bayerische Autohersteller in seiner Mitteilung am Dienstagabend nicht, doch anstelle des bisher erwarteten „moderaten“ steht nun ein „deutlicher“ Rückgang des Vorsteuerergebnisses in Aussicht. Außerdem rechnet der BMW-Vorstand nunmehr damit, dass auch die Zahl der ausgelieferten Autos sinken wird. Bisherige Erwartung waren gleichbleibende Auslieferungen. Der Konzern machte die negative Entwicklung des chinesischen Automarkts und die Auswirkungen des Irankriegs verantwortlich.
Die BMW-Chefetage will nun Sparmaßnahmen durch nicht näher erläuterte „weitere Struktur- und Effizienzmaßnahmen“ beschleunigen. Die Kostensenkung soll zwar mittelfristig positive Auswirkungen haben, wird jedoch im zweiten Halbjahr das Ergebnis belasten. In China sind die Autoabsatzzahlen eingebrochen, eine Entwicklung, die nicht nur BMW trifft. Nach jüngsten Daten des chinesischen Autoindustrieverbands CPCA sanken die Verkäufe zwischen Januar und Mai im Jahresvergleich um fast 20 Prozent.
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
BMW wird mittelfristig Kostensenkungsmaßnahmen umsetzen.
Sehr wahrscheinlich · Mittelfristig
Offene Fragen
- Welche spezifischen Sparmaßnahmen werden ergriffen?
- Wie lange wird sich der Einbruch im chinesischen Markt fortsetzen?





