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BackBMW senkt Gewinnprognose für 2026 deutlich
BMW senkt Gewinnprognose für 2026 deutlich
In Entwicklung
Handelsblatt16.06.2026Business1 dk okumaGermany

BMW senkt Gewinnprognose für 2026 deutlich

Auf einen Blick

  • BMW korrigiert seine Prognose für 2026 nach unten.
  • Wegen des schwachen Chinageschäfts, des Nahostkonflikts und interner Maßnahmen erwartet der Konzern einen deutlichen Rückgang des Vorsteuerergebnisses und eine Ebit-Marge von 1-3%.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

BMW hat seine Prognose für das Geschäftsjahr 2026 deutlich nach unten korrigiert. Grund dafür sind Belastungen aus dem schwächelnden Chinageschäft, dem Nahostkonflikt sowie Struktur- und Effizienzmaßnahmen.

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Düsseldorf. Der Münchener Autobauer BMW korrigiert seine Prognose für das Geschäftsjahr 2026 deutlich nach unten. Der Dax-Konzern rechnet wegen Belastungen aus dem schwächelnden Chinageschäft, durch den Nahostkonflikt sowie aufgrund von Struktur- und Effizienzmaßnahmen nun mit einem „deutlichen“ Rückgang des Vorsteuerergebnisses. Zuvor hatte BMW noch einen „moderaten“ Rückgang prognostiziert. Konkrete Zahlen nannten die Bayern zum Vorsteuerergebnis nicht.

Im Rahmen dieser Gewinnwarnung passt BMW auch die Erwartungen an die in der Automobilbranche viel beachtete operative Gewinnmarge, die Ebit-Marge, im Autosegment an. Die Kernsparte wird dem Konzern zufolge nur noch auf eine Marge von ein bis drei Prozent kommen.

Das ist eine deutliche Korrektur nach unten. Zuvor lag die Prognose der Münchener noch in einem Korridor von vier bis sechs Prozent, im vergangenen Jahr erreichten die Münchener eine Marge von 5,3. Schon damit lag BMW weit unter den eigenen Ansprüchen. Das eigentliche Ziel des Premiumherstellers liegt bei acht bis zehn Prozent.

Auch der Cashflow, der erwirtschaftete Geldfluss, wird im laufenden Jahr deutlich zurückgehen. In der Autosparte des Konzerns wird der Free Cashflow, also das nach Abzug laufender Ausgaben und Investitionen übrige Geld, laut den angepassten BMW-Prognosen mehr als 2,5 Milliarden betragen. 2025 lag die Kennzahl bei rund 3,2 Milliarden Euro. Die Ausschüttungsquote von bis 30 bis 40 Prozent und das Aktienrückkaufprogramm tastet BMW nicht an, wie das Unternehmen jetzt mitteilte.

Offene Fragen

  • Wie wirken sich die Maßnahmen konkret aus?
  • Gibt es weitere Auswirkungen auf andere Märkte?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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