BMW senkt Prognose für 2026 deutlich
Auf einen Blick
- BMW korrigiert seine Prognose für 2026 deutlich nach unten.
- Der Konzern erwartet nun einen "deutlichen" Rückgang des Vorsteuerergebnisses und eine operative Marge von nur 1-3%.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
BMW hat seine Prognose für das Geschäftsjahr 2026 deutlich nach unten korrigiert. Der Konzern erwartet nun einen stärkeren Rückgang des Vorsteuerergebnisses und eine niedrigere operative Marge.
Düsseldorf. Der Münchener Autobauer BMW korrigiert seine Prognose für das Geschäftsjahr 2026 deutlich nach unten. Der Dax-Konzern rechnet wegen Belastungen aus dem schwächelnden Chinageschäft, durch den Nahostkonflikt sowie aufgrund von Struktur- und Effizienzmaßnahmen nun mit einem „deutlichen“ Rückgang des Vorsteuerergebnisses. Zuvor hatte BMW noch einen „moderaten“ Rückgang prognostiziert. Konkrete Zahlen nannten die Bayern zum Vorsteuerergebnis nicht.
Im Rahmen dieser Gewinnwarnung passt BMW auch die Erwartungen an die in der Automobilbranche viel beachtete operative Gewinnmarge, die Ebit-Marge, im Autosegment an. Die Kernsparte wird dem Konzern zufolge nur noch auf eine Marge von ein bis drei Prozent kommen.
Das ist eine deutliche Korrektur nach unten. Zuvor lag die Prognose der Münchener noch in einem Korridor von vier bis sechs Prozent, im vergangenen Jahr erreichten sie eine Marge von 5,3. Schon damit lag BMW weit unter den eigenen Ansprüchen. Das eigentliche Ziel des Premiumherstellers liegt bei acht bis zehn Prozent.
Auch der Cashflow, der erwirtschaftete Geldfluss, wird im laufenden Jahr deutlich zurückgehen. In der Autosparte des Konzerns wird der Free Cashflow, das frei verfügbare Geld nach Investitionen, laut den angepassten BMW-Prognosen mehr als 2,5 Milliarden betragen. 2025 lag die Kennzahl bei rund 3,2 Milliarden Euro. Die Ausschüttungsquote von 30 bis 40 Prozent und das Aktienrückkaufprogramm tastet BMW nicht an, wie das Unternehmen jetzt mitteilte.
Offene Fragen
- Welche konkreten Zahlen werden für das Vorsteuerergebnis genannt?
- Wie lange werden die Belastungen durch den Nahostkonflikt andauern?





