BMW verzeichnet Absatzrückgang im ersten Halbjahr
Auf einen Blick
- BMW hat im ersten Halbjahr 2024 weltweit rund 1,15 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert, ein Rückgang von über vier Prozent.
- Das schwächelnde Chinageschäft war Hauptursache, während Europa und die USA Zuwächse verzeichneten.
- Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen in Europa stieg.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
BMW hat im ersten Halbjahr 2024 weltweit weniger Autos verkauft als im Vorjahreszeitraum. Das schwächelnde Chinageschäft war ein wesentlicher Grund dafür.
Düsseldorf. BMW hat im ersten Halbjahr weniger Autos verkauft. Weltweit lieferte der Münchener Autobauer in den ersten sechs Monaten des Jahres etwa 1,15 Millionen Fahrzeuge an seine Kundinnen und Kunden aus. Das entspricht einem Rückgang von etwas mehr als vier Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das teilte der Dax-Konzern am Freitag mit.
Insbesondere das schwächelnde Chinageschäft lastete auf den Verkaufszahlen des Konzerns. Allein im zweiten Quartal brachen die Auslieferungen in der Volksrepublik um gut 30 Prozent ein.
Den Rückgang konnten auch die restlichen Regionen nicht kompensieren, in denen BMW nach wie vor zulegt. In den USA stiegen die Auslieferungen stärker als der Gesamtmarkt um gut vier Prozent, in Europa um 5,4 Prozent.
In der Heimatregion profitiert BMW vor allem davon, dass die Elektronachfrage in Europa stark steigt. Im zweiten Quartal des Jahres lieferten die Münchener 116.807 vollelektrische Fahrzeuge der Marken BMW und Mini an Kunden aus. Das entspricht einem Plus von 5,2 Prozent.
Offene Fragen
- Wie wird sich das Chinageschäft weiter entwickeln?
- Welche Maßnahmen plant BMW zur Gegensteuerung?





