Callcenter-Betrüger erbeuten sechsstelligen Wert in Planegg
Auf einen Blick
- Eine über 80-jährige Frau aus Planegg wurde Opfer von Callcenter-Betrügern.
- Sie übergab einem Abholer Schmuck und Goldbarren im Wert von über hunderttausend Euro, nachdem ihr vorgegaukelt wurde, ihre Stieftochter benötige Geld für eine Krebsbehandlung.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Eine Seniorin aus Planegg wurde Opfer eines Schockanrufs, bei dem Betrüger vorgaben, ihre Stieftochter sei schwer erkrankt und benötige dringend Geld.
Eine Frau aus Planegg im Landkreis München ist Opfer von Callcenter-Betrügern geworden. Nach Angaben des Polizeipräsidiums München erhielt die über 80-Jährige einen sogenannten Schockanruf. Dabei habe eine unbekannte Anruferin vorgegaukelt, dass die Stieftochter der Rentnerin an Darmkrebs erkrankt sei. Für eine lebensrettende Strahlentherapie werde dringend eine höhere Geldsumme benötigt. Aus Sorge um ihre Angehörige ging die Frau zu ihrer Bank und holte Wertsachen aus einem Schließfach. Ein Polizeisprecher sagte zu den Umständen: «Die 80-Jährige war noch fit genug, zur Bank zu gehen.»
Später erschien ein unbekannter Abholer an der Wohnung der Seniorin. Sie übergab ihm in gutem Glauben eine kleine Tasche mit Halsketten und Goldbarren unterschiedlicher Stückelung. Der Wert der Beute liegt laut Polizei im sechsstelligen Bereich.
Offene Fragen
- Wer sind die Täter?
- Wurde das Geld bereits transferiert?
- Gibt es weitere Opfer?
