China's Central Bank Holds Key Interest Rates Steady Amid Economic Concerns
Auf einen Blick
- Chinas Zentralbank hält die Leitzinsen zum 13.
- Mal in Folge stabil.
- Trotz schwacher Binnennachfrage und Immobilienkrise bleiben der einjährige LPR bei 3,00% und der fünfjährige LPR bei 3,50%.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Chinas Zentralbank hält ihre Leitzinsen trotz einer uneinheitlichen Wirtschaftsentwicklung und einer anhaltenden Immobilienkrise unverändert. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt wächst zweigeteilt, wobei die Industrie von Exporten profitiert, während die Binnennachfrage schwächelt.
Trotz schwacher Binnennachfrage und anhaltender Immobilienkrise hält die PBOC an ihrer Zinspolitik fest. Analysten erwarten auch für die zweite Jahreshälfte keine Wende. 22.06.2026 - 10:04 Uhr Artikel anhören
Handelsministerium der Volksrepublik China in Peking: Behörden lockern die Geldpolitik nicht, trotz einer uneinheitlichen wirtschaftlichen Entwicklung. Foto: Johannes Neudecker/dpa
Peking. China hat seine zentralen Kreditvergabezinsen den 13. Monat in Folge unverändert gelassen. Der einjährige Referenzzins (LPR) liege weiterhin bei 3,00 Prozent, teilte die chinesische Zentralbank People's Bank of China (PBOC) am Montag mit. Der fünfjährige LPR bleibe bei 3,50 Prozent. Mit der Entscheidung erfüllte die Zentralbank die Erwartungen der Finanzmärkte.
In einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters hatten in der vergangenen Woche alle 30 befragten Experten mit diesem Schritt gerechnet. Das Festhalten an den Zinsen signalisiert, dass die Behörden trotz einer uneinheitlichen wirtschaftlichen Entwicklung keine Eile haben, die Geldpolitik zu lockern.
Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt wächst derzeit in zwei Geschwindigkeiten: Während die Industrie von überraschend robusten Exporten profitiert, schwächelt die Binnennachfrage angesichts einer jahrelangen Immobilienkrise. Das Hauptproblem der Wirtschaft sei nicht ein Mangel an Liquidität, sondern eine fehlende Kreditnachfrage, erklärte Jing Sima, Chefstrategin beim Analysehaus BCA Research.
„Wir erwarten in der zweiten Jahreshälfte keine direkten Zinssenkungen“, sagte sie weiter. Stattdessen dürfte die Finanzpolitik stützender wirken, während die Zentralbank zwar grundsätzlich expansiv bleibe, aber auf Zinssenkungen verzichte. Notenbankchef Pan Gongsheng hatte in der vergangenen Woche erklärt, das verlangsamte Kreditwachstum sei ein Beweis für eine tiefgreifende wirtschaftliche Umstrukturierung.
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Keine direkten Zinssenkungen in der zweiten Jahreshälfte.
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