Chinas Industriegewinne wachsen zweistellig, aber Binnennachfrage schwächelt
Auf einen Blick
- Chinas Industriegewinne stiegen im Mai um 21,1 Prozent, angetrieben von KI-bezogener Elektronik.
- Autobauer verzeichneten jedoch Einbußen von 19,8 Prozent.
- Die Binnennachfrage bleibt schwach, während Exporte und Industrieproduktion die Konjunktur stützen.
KI-generierte Zusammenfassung
Die Gewinne der chinesischen Industrieunternehmen sind im Mai langsamer gewachsen, haben jedoch weiterhin im zweistelligen Bereich zugelegt. Die Erträge stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 21,1 Prozent, wie das nationale Statistikamt am Samstag in Peking mitteilte. Im April hatte das Plus noch bei 24,7 Prozent gelegen.
Die Entwicklung unterstreicht die wachsende Kluft in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt: Während die Industrieproduktion und der Export die Konjunktur stützen, schwächelt die Binnennachfrage.
In den ersten fünf Monaten des Jahres kletterten die Gewinne um 18,8 Prozent. Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen den Branchen: Angetrieben von einem weltweiten Investitionsboom im Bereich der Künstlichen Intelligenz sprangen die Erträge der Hersteller von Computern, Kommunikations- und Elektronikausrüstung von Januar bis Mai um 103,9 Prozent in die Höhe.
Dagegen brachen die Gewinne der Autobauer trotz starker Exporte um 19,8 Prozent ein. Die chinesische Wirtschaft leidet weiterhin unter einer anhaltenden Immobilienkrise und strukturellen Ungleichgewichten. Zudem sorgt der andauernde Iran-Konflikt für Unsicherheit bei Unternehmen, die angesichts des harten Wettbewerbs im Inland verstärkt auf das Auslandsgeschäft setzen.







