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Chwalinska's Remarkable Run in Paris: From Qualifiers to Semifinals
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Süddeutsche Zeitung03.06.2026Sport3 dk okumaGermany

Chwalinska's Remarkable Run in Paris: From Qualifiers to Semifinals

Auf einen Blick

  • Qualifying player Chwalinska has reached the semifinals in Paris, winning her eighth consecutive match.
  • The left-handed player's varied style, including underspin shots and drops, has frustrated opponents and mirrors Nadia Podoroska's 2019 achievement.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Chwalinska, ranked 114th, has achieved an unprecedented run in the Paris tournament, winning eight consecutive matches including qualifiers. This success matches Nadia Podoroska's 2019 achievement for a qualifier. Chwalinska previously withdrew from the sport for four months in 2021 due to depression.

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Chwalinska gewann ihr achtes Match hintereinander. Sie musste sich ja erst einmal, als 114. der Weltrangliste, durch die Qualifikation rackern mit drei Siegen, ehe fünf weitere im Hauptfeld folgten. Und plötzlich hat das Frauenturnier in Paris eine Überraschung der ganz besonderen Art. Chwalinska stellte das beste Ergebnis einer Qualifikantin seit Beginn des Profitennis 1968 ein. Vor sechs Jahren hatte die Argentinierin Nadia Podoroska die gleiche Erfolgsstrecke zurückgelegt. Im Interview auf dem Platz sagte Chwalinska, sie wolle nur gegen die Besten gut spielen. Als sie ergänzte: „Ich kann mich nicht mit ihnen vergleichen“, erwiderte Garcia zu Recht: „Aber du gehörst doch hier zu ihnen.“ Für Chwalinska fühlt sich das alles fremd an.

Angesichts ihrer Geschichte ist das nur allzu verständlich. Nichts dergleichen hatte sich angebahnt. Sie zählte noch nie zu den 100 besten Spielerinnen im Tennis, dabei ist sie seit 2025 Profi. In ihrer Jugend galt sie als vielversprechendes Talent, doch bei den Erwachsenen ist der Überlebenskampf härter, einsamer manchmal auch.

Das führte auch dazu, dass sich Chwalinska 2021 für vier Monate von ihrem Sport zurückzog. Sie litt an Depressionen. „Die Auszeit war nicht besonders hart“, sagte sie am Mittwoch. „Die harten Momente lagen vor der Auszeit. Ich hatte sehr zu kämpfen.“ Sie umschrieb diesen Kampf so: „Ich habe am Anfang gepusht. Ich dachte, ich müsste einfach ganz stark und hart bleiben und einfach immer weiterüben. Ja, aber dann kam ich einfach nicht mehr aus dem Bett. Ich war, ehrlich gesagt, einfach völlig leblos.“ Es ging erst wieder aufwärts, als sie zu ihren Eltern zog, sich mit alten Freunden umgab, sie ließ sich von Experten therapieren. Auch dass sie ihr Schicksal öffentlich machte, habe ihr geholfen, sagte sie in einem Interview der WTA Tour einmal. Sie hätte gemerkt: Es gibt da draußen auch andere Betroffene. Kurzzeitig lenkte sich Chwalinska mit Laufen und Boxen ab. Aber ihr früherer Tennisklub war in der Nähe, so kehrte sie auf den Platz zurück. Die sozialen Medien meidet sie bis heute weitgehend.

Dass Chwalinska in Paris eine Gegnerin nach der anderen regelrecht entnervte, liegt zweifellos an ihrem Spielstil. Sie ist Linkshänderin, was von Vorteil ist, die meisten spielen mit rechts und kommen mit Schlägen von Linkshänderinnen weniger klar. „Es war heute sehr knifflig“, sagte später Kalinskaya und gab zu, dass sie in manchen Momenten sogar „frustriert“ gewesen sei. Chwalinskas Spiel ist zudem wirklich speziell, sie variiert ständig, schlägt die Bälle mit Unterschnitt, dann kommt ein Schuss, dann der Stopp, dann der Crossball. Sie, die sich früher selbst gestresst fühlte, stresst jetzt die anderen.

„Das ist einfach mein Spiel“, sagte sie nach ihrem Sieg gegen Kalinskaya. „Ich versuche lediglich, den Rhythmus häufig zu wechseln. Ich habe das Gefühl, dass es ziemlich schwierig ist, gegen diesen Spielstil anzutreten, weil man selbst keinen Rhythmus findet und extrem konzentriert bleiben muss – denn jeder Ball kann anders sein.“ Und, ja, ihr sei „bewusst, dass das für andere Spieler sehr nervig sein kann“. Aber das ist ja auch ihre Absicht: zu nerven. Und es rieben sich nicht gerade die Unbekanntesten gegen sie auf. Chwalinska besiegte Olympiasiegerin Qinwen Zheng aus China, die Belgierin Elise Mertens, die Griechin Maria Sakkari und Frankreichs Hoffnung Diane Parry.

Da Chwalinska an diesem Donnerstag bereits ihr Halbfinale gegen die Weltranglisten-23. Schnaider bestreitet, hat sie kaum Zeit, lange über alles nachzudenken. Vielleicht sagte sie deshalb auch Erstaunliches: „Ich habe gar nicht das Gefühl, dass dies ein riesiger, gewaltiger Moment für mich ist.“ Dabei ist es ja so: Zwei weitere Siege, und sie hätte das geschafft, was bislang nur Emma Raducanu gelang. Die Britin gewann als Qualifikantin ein Grand-Slam-Turnier, 2021 bei den US Open in New York. Ein wenig müde fühle sie sich, sagte Chwalinska, aber sobald sie den Platz betrete, sei alles eine „ganz andere Geschichte“. Denn sie wisse jetzt: „Es wird alles gut werden.“

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Chwalinska will win her semifinal match.

    Möglich · Innerhalb von Tagen

  • Chwalinska will reach the final.

    Spekulativ · Innerhalb von Tagen

Offene Fragen

  • Will Chwalinska win the semifinal match?
  • What will be Chwalinska's next tournament after Paris?
  • How will Chwalinska's mental health journey influence her future career?
  • Will Chwalinska break into the top 100 after this tournament?

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This article was originally published by Süddeutsche Zeitung.

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