Claudia Pechstein wird Bundestrainerin für Eisschnelllauf-Allround
Auf einen Blick
- Claudia Pechstein, fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin, übernimmt bis Jahresende das Amt der Bundestrainerin für die Disziplin »Allround« im deutschen Eisschnelllauf.
- Andreas Kraus wird kommissarisch Bundestrainer Sprint.
- Die DESG-Führung betont die Planungssicherheit bis Olympia 2030.
KI-generierte Zusammenfassung
Die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein übernimmt bis zum Jahresende das Amt der Bundestrainerin in der Disziplin »Allround«. Das gab die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft bekannt.
Pechstein wird den Posten neben ihrer aktuellen Hauptfunktion als Bundesstützpunkt-Trainerin in Inzell ausführen. Zudem ist Andreas Kraus ab sofort neben seiner Hauptfunktion als Nachwuchscoach kommissarisch auch als Bundestrainer Sprint tätig.
»Beide Trainer genießen unser volles Vertrauen. Die Entscheidung gibt dem Verband und dem deutschen Eisschnelllauf Planungssicherheit bis zum Jahresende«, sagte DESG-Präsident – und Pechsteins Ehemann – Matthias Große: »Bis dahin haben wir ausreichend Zeit, um einen geordneten Bewerbungsprozess durchzuführen und uns für die Trainer zu entscheiden, die unsere Sportlerinnen und Sportler zu Olympia 2030 führen werden.«
Kritik an Pechsteins Vorgänger bei Olympia
Die 54-Jährige folgt auf Alexis Contin, der in seiner Heimat die Entwicklung der Nationalmannschaft mit Blick auf die Winterspiele 2030 in Frankreich fördern soll. Contin hatte bei den Winterspielen in Mailand im Mittelpunkt gestanden, nachdem Eisschnellläufer Fridtjof Petzold ein gestörtes Verhältnis angeprangert hatte.
Seit Olympia hatte es viel Wirbel um die DESG gegeben. Zu Beginn der Winterspiele in Italien hatte ein »Sportschau«-Bericht über angebliche Unregelmäßigkeiten bei der DESG und ein belastetes Verhältnis zwischen einigen Athleten und der Verbandsspitze für Aufsehen gesorgt.




