Claudia Pechstein wird Bundestrainerin für Eisschnelllauf-Langstrecke
Auf einen Blick
- Claudia Pechstein wird zum 1.
- August Bundestrainerin für Eisschnelllauf-Langstrecke bei der DESG, begründet durch ihre Erfahrung und Trainerqualifikation.
- Gleichzeitig übernimmt Mike Hall ihren Posten in Inzell, und Paweł Abratkiewicz wird Sprint-Bundestrainer, während die DESG weiterhin mit Kontroversen konfrontiert ist.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Die DESG hat Claudia Pechstein aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung und Trainerqualifikation zur Bundestrainerin für Eisschnelllauf-Langstrecke ernannt. Dies geschieht inmitten von Kontroversen um angebliche Unregelmäßigkeiten und ein angespanntes Verhältnis zwischen Athleten und Verbandsführung.
Die DESG verwies zur Begründung auf Pechsteins »außergewöhnlich langjährige« Erfahrung im Eisschnelllauf und auf ihre Trainerqualifikation beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).
Möglich wurde Pechsteins Aufstieg durch die Neubesetzung des Postens des Bundesstützpunkttrainers in Inzell: Den Job übernimmt zeitgleich der Kanadier Mike Hall von Pechstein. Ebenfalls zum 1. August verpflichtete die DESG den Polen Paweł Abratkiewicz als neuen Bundestrainer Sprint. Zur Laufzeit der Verträge machte der Verband keine Angaben.
Neben der Aufregung über eine geplante Strukturreform im Verband hatte es seit Olympia viel Wirbel um die DESG gegeben. Zu Beginn der Winterspiele in Italien hatte ein »Sportschau«-Bericht über angebliche Unregelmäßigkeiten bei der DESG und ein belastetes Verhältnis zwischen einigen Athleten und der Verbandsspitze für Aufsehen gesorgt. Bei einem Medientermin nach Olympia hatte die Verbandsführung zwei ARD-Journalisten mit einem Hausverbot belegt und damit heftige Kritik ausgelöst. Die DESG-Spitze weist die Vorwürfe zurück.
Offene Fragen
- Wie lange laufen die Verträge der neuen Trainer?
- Welche Auswirkungen hat die geplante Strukturreform?
- Wie wird sich das Verhältnis zwischen Athleten und DESG entwickeln?

