Eilmeldung
RUВ Полтаве произошел взрыв на фоне воздушной тревогиARمونديال 2026: الأرجنتين تواجه مصر وسويسرا تواجه كولومبيا في مواجهات حاسمةARقمة الناتو في أنقرة: تركيا تسعى لتعزيز دورها الاستراتيجيCNHong Kong activist Joshua Wong to plead guilty to national security chargeDEDAX erwartet leichter Rückgang nach Rekordhoch – Samsung-Gewinn enttäuschtDEFolarin Balogun äußert sich erstmals zur Kontroverse um seine Rote KarteKR질병청, 국무회의서 에볼라 등 감염병 국내 유입 대비 현황 보고KR포체티노 감독, 발로건 징계 논란에 실망감 "정치적 해석 불편"JPアイヌ民族のサケ漁権訴訟、上告せず確定へ 権利主張の道残すKR20대 아들, 50대 모친 살해 혐의로 징역 12년 선고RUВ Полтаве произошел взрыв на фоне воздушной тревогиARمونديال 2026: الأرجنتين تواجه مصر وسويسرا تواجه كولومبيا في مواجهات حاسمةARقمة الناتو في أنقرة: تركيا تسعى لتعزيز دورها الاستراتيجيCNHong Kong activist Joshua Wong to plead guilty to national security chargeDEDAX erwartet leichter Rückgang nach Rekordhoch – Samsung-Gewinn enttäuschtDEFolarin Balogun äußert sich erstmals zur Kontroverse um seine Rote KarteKR질병청, 국무회의서 에볼라 등 감염병 국내 유입 대비 현황 보고KR포체티노 감독, 발로건 징계 논란에 실망감 "정치적 해석 불편"JPアイヌ民族のサケ漁権訴訟、上告せず確定へ 権利主張の道残すKR20대 아들, 50대 모친 살해 혐의로 징역 12년 선고
Newsgather
BackCommerzbank lehnt Übernahmeangebot von Unicredit ab
Commerzbank lehnt Übernahmeangebot von Unicredit ab
In Entwicklung
n-tv Wirtschaft18.05.2026Business2 dk okumaGermany

Commerzbank lehnt Übernahmeangebot von Unicredit ab

Auf einen Blick

  • Die Commerzbank lehnt das Übernahmeangebot der italienischen Unicredit ab und bezeichnet es als feindlich.
  • Vorstand und Aufsichtsrat raten Aktionären, das Angebot nicht anzunehmen, da es keine angemessene Prämie biete und strategisch unausgereift sei.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Unicredit has made a takeover offer for Commerzbank, presenting an exchange offer for all Commerzbank shares. The German bank's management has rejected this offer, deeming it inadequate and strategically flawed.

Schriftgröße

Unicredit will Deutschlands zweitgrößte Privatbank übernehmen und hat ein Tauschangebot für sämtliche Commerzbank-Aktien vorgelegt. In Frankfurt stößt das aber auf wenig Resonanz.

Die Commerzbank lehnt das jüngste Übernahmeangebot der italienischen Unicredit ab. "Die Unicredit bietet den Aktionären der Commerzbank keine angemessene Prämie und hat keinen nachvollziehbaren und belastbaren strategischen Plan für einen Zusammenschluss vorgelegt", heißt es in einer Stellungnahme von Vorstand und Aufsichtsrat, die der Dax-Konzern in Frankfurt veröffentlichte. Der Plan sei vage und berge "erhebliche Risiken". Die Unicredit unterschätze Ertragsverluste, überschätze Synergien und rechne mit einer "unrealistischen Umsetzungsdauer".

Das betreffe besonders den von der Unicredit geplanten Personalabbau, die komplexe IT-Integration sowie Ertragsverluste aus Überschneidungen im Firmenkundengeschäft. "Die von der Unicredit erwarteten Synergieannahmen sind in Summe weder belastbar noch überzeugend."

Vorstand und Aufsichtsrat raten den Commerzbank-Aktionären, das Umtauschangebot nicht anzunehmen. Beide Gremien seien überzeugt, dass die eigenständige Umsetzung der jüngsten Strategie mit erhöhten Gewinnzielen mehr Wert schaffe. Aktionäre, die investiert bleiben, profitierten davon.

"Was die Unicredit als Zusammenschluss bezeichnet, erweist sich als Restrukturierungsvorschlag, der massiv in unser bewährtes und profitables Geschäftsmodell eingreifen würde", sagte Vorstandschefin Bettina Orlopp. Aufsichtsratschef Jens Weidmann ergänzte, die "unausgereiften Vorstellungen" der Unicredit gefährdeten die Kundenbeziehungen der Commerzbank ebenso wie die Motivation der Beschäftigten.

Unterdessen sicherte sich die Unicredit den Kaufpreis für weitere Anteile an der Commerzbank. Nach aktuellen Angaben verfügten die Italiener über 26,77 Prozent der Commerzbank-Aktien und hatten über Finanzinstrumente Zugriff auf weitere 3,22 Prozent. Mit zusammen 29,99 Prozent blieben sie somit knapp unter der Schwelle von 30 Prozent. Insgesamt melden sie jetzt allerdings eine Steigerung der Stimmrechte von 32,64 auf 38,87 Prozent. Darin enthalten sind Kaufpreis-Sicherungen für 8,88 Prozent der Aktien.

Die Unicredit aus Mailand hatte Anfang Mai ein freiwilliges Angebot für sämtliche Commerzbank-Anteile vorgelegt. Sie bietet für jede Commerzbank-Aktie 0,485 neue Unicredit-Aktien. So will die Unicredit bis zum 16. Juni weitere Aktien einsammeln, ohne ein Pflichtangebot vorlegen zu müssen, was deutlich teurer wäre. Die Offerte kann bis 3. Juli verlängert werden.

Der rechnerische Angebotswert weise einen erheblichen Abschlag zum langfristigen Wertschöpfungspotenzial und dem aktuellen Kurs auf, kritisierte die Commerzbank. Die Commerzbank-Aktie notierte nach der Ankündigung des Angebots zu jedem Schlusskurs oberhalb des Angebotswerts.

Die Unicredit ist in Deutschland bereits mit der Hypovereinsbank (HVB) aktiv und erwartet bei einer Commerzbank-Übernahme Milliarden-Einsparungen. Die Commerzbank sieht das Vorgehen der Unicredit als feindlich an und erhält Unterstützung vom Bund, der gut zwölf Prozent der Commerzbank-Anteile hält. Die Bank will ihre Aktionäre mit ambitionierten Gewinn- und Renditezielen bis 2030 von einem eigenständigen Kurs überzeugen. Erst kürzlich verkündete die Commerzbank den Abbau von rund 3.000 Stellen.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Unicredit may increase its offer or withdraw.

    Möglich · Innerhalb von Wochen

  • Commerzbank will focus on executing its independent strategy and achieving its 2030 targets.

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Jahren

Offene Fragen

  • Will Unicredit revise its offer?
  • What will be the reaction of other Commerzbank shareholders?
  • Will the German government intervene further?
  • What are the specific risks and synergies Unicredit is overlooking?

Verwandte Themen

This article was originally published by n-tv Wirtschaft.

Ähnliche Meldungen

Andreas Kroll: "Wir wollen uns von China unabhängig machen"
In Entwicklung·33 dk önce

Andreas Kroll: "Wir wollen uns von China unabhängig machen"

Andreas Kroll, Gründer von Noble Elements, handelt seit zwölf Jahren mit seltenen Erden. Er sieht die Abhängigkeit von China als heilbar und strebt an, vom Händler zum Produzenten zu werden, um die Versorgungssicherheit für seine Kunden zu gewährleisten. Kroll betont die Notwendigkeit der Finanzindustrie zur Mobilisierung von Milliardenbeträgen für neue Projekte und kritisiert die deutsche Umsatzsteuerpolitik.

Handelsblatt
Mehr zu diesem Themaübernahme