Däne soll für Iran Attentate in Deutschland geplant haben
Auf einen Blick
- Ein aus Afghanistan stammender Däne namens Ali S. soll für den iranischen Geheimdienst Attentate in Deutschland vorbereitet haben.
- Als Ziele sollen der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, und der ehemalige Grünenpolitiker Volker Beck vorgesehen gewesen sein.
- Ein weiterer Verdächtiger, Tawab M., wurde ebenfalls angeklagt.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
The article covers multiple distinct news items: an alleged assassination plot by Iranian intelligence in Germany, the German national football team's World Cup squad selection, the end of Stephen Colbert's talk show, a debate over parental allowance in Germany, Kim Kardashian's supplement intake, and a tribute to filmmaker Margarethe von Trotta.
Laut der Anklage soll der aus Afghanistan stammende Däne Ali S. für den Geheimdienst der iranischen Revolutionswächter gearbeitet und mögliche Attentate in Deutschland vorbereitet haben. Spätestens im Mai 2025 habe er Kontakt zu dem 52-jährigen Afghanen Tawab M. aufgenommen, der ebenfalls angeklagt wurde.
»Anfang 2025 erhielt S. den Ermittlungen zufolge aus Teheran den Auftrag, Informationen über zwei potenzielle Zielpersonen zu beschaffen, auf die offenbar Mordanschläge verübt werden sollten«, so meine Kollegen. »Josef Schuster, den Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, und Volker Beck, ehemaliger Grünenpolitiker und Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft«.
2. Kimmich, der Unverzichtbare
In der philosophischen Erkundung des Fußballspiels ist dem Spieler Mario Götze ein, wie man so sagt, Toptreffer gelungen. »Mal ist man der Hund, mal ist man der Baum«, hat Götze gesagt, als die deutsche Nationalmannschaft einst nach einem wichtigen missratenen Turnier kritisiert wurde. Diesen Satz sollten die 26 Spieler im Kopf behalten, die Julian Nagelsmann heute für den Kader der Fußball-Weltmeisterschaft nominiert hat – und natürlich auch Bayern-Ersatzkeeper Jonas Urbig, der das Team als vierter Torhüter begleiten darf (hier alles Wichtige dazu ).
Es gebe in dieser Nationalmannschaft nur einen einzigen Spieler, der das Etikett »unverzichtbar« trägt, das ist der Kapitän. Joshua Kimmich habe wieder einmal eine starke Saison im Club absolviert, nach fünf unvollendeten Turnieren brenne er immer noch vor Ehrgeiz. »Ob er hinten rechts, wo er in der Nationalelf spielt, das ganze Turnier verbringen wird oder dann doch ins Mittelfeld auf seine Position beim FC Bayern wechselt, galt lange Zeit als offen«, so meine Kollegen. »Mit der Kader-Nominierung hat sich das Thema aber eigentlich erledigt: Nagelsmann hat keinen gelernten Rechtsverteidiger mitgenommen. Heißt: Kimmich darf sich auf keinen Fall verletzen.«
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3. Colbert ging es nie nur um schnelle Lacher
Irgendwann hat er mal den tollen Satz gesagt: »In Gottes Augen sind alle seine Kinder wunderschön, aber wir Menschen haben da höhere Standards.« Der Talkmaster Stephen Colbert ist ein ganz besonders gelungenes Fernsehgeschöpf und wird heute Abend zum letzten Mal mit seiner »Late Show« antreten. Damit endet eine Late-Night-Ära. Nach mehr als zehn Jahren wird die Sendung des US-Entertainers abgesetzt, aus finanziellen Gründen, wie der Sender CBS behauptet. Meine Kollegin Ella Knigge hat aus diesem Anlass zehn große Momente der Colbert-Shows zusammengestellt (hier ).
Unter den Highlights ist die Folge aus dem Sommer 2025, die mutmaßlich der Todesstoß für Colberts Sendung war. Der Moderator hatte sich über seinen Sender CBS und den Mutterkonzern Paramount aufgeregt, weil Paramount sich mit Donald Trump in Zusammenhang mit einem Rechtsstreit auf einen Vergleich in Höhe von 16 Millionen Dollar geeinigt hatte. Colbert bezeichnete den Vergleich mit Trump in der »Late Show« als »eine große fette Schmiergeldzahlung«, insbesondere weil Paramount damals auf die Zustimmung der US-Regierung für einen Eigentümerwechsel angewiesen war. Ein paar Tage später verkündete Colbert, dass CBS die Sendung absetzen würde.
»In Colberts Show ging es nicht immer nur um die schnellen Lacher«, schreibt Ella – und berichtet über eine besondere Huldigung an die Kunst der Lyrik. 2018 war Helen Mirren bei Colbert zu Gast, die beiden unterhielten sich über Dinge, die sie zum Weinen bringen. Die Schauspielerin las Colbert aus dem Gedicht »Ulysses« von Alfred Lord Tennyson vor, »der Moderator war zu Tränen gerührt«.
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Den Deutschen seien Autos wichtiger als ihre Kinder, schreibt meine Kollegin Anna Clauß. »Wer das ändern möchte, sollte allerdings nicht das Elterngeld verteidigen.« Gut eine halbe Milliarde Euro soll Familienministerin Karin Prien (CDU) laut Vorgabe des Finanzministers für das kommende Jahr weniger ausgeben; dass sie dabei das Elterngeld kürzen wird, gilt vielen als ausgemacht. »Schon jetzt tobt die Empörung«, berichtet Anna, über eine Milliarde Euro habe die Regierung für Treibstoffrabatte übrig, aber bei Babys werde wohl der Rotstift gezückt. Die Lohnersatzleistung des Elterngelds sei mal dazu gedacht gewesen, eine moderne Republik mit mehr Kindern, mehr Gleichberechtigung und mehr berufstätigen Müttern hervorzubringen. »In Deutschland verwechselt man gute Absichten gern mit guten Ergebnissen.« Die Wirkung des Elterngelds sei nach knapp zwei Jahrzehnten überschaubar: Die Geburtenrate rangiert auf einem historischen Tiefstand. Anna wünscht sich anstelle des Elterngelds andere Ideen: »Vielleicht würde eine Väterprämie mehr verändern als jedes milliardenteure Familienförderprogramm. Und falls nicht? Hätte der Staat zumindest ordentlich Geld gespart.«
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Glamouröse Schluckbeschwerden: Kim Kardashian, 45, US-amerikanischer Medienstar, hat über ihren Konsum von Nahrungsergänzungsmitteln Auskunft gegeben. »Ich nehme wahrscheinlich 35 Supplemente am Tag«, sagte sie im Podcast von Amy Poehler, »Good Hang«. Sie teile sich die Pillen auf drei Portionen am Tag auf, sei den Konsum aber leid, denn einige der Pillen etwa mit Fischöl seien für Kardashian einfach zu groß. »Ich wünschte, ich könnte jeden Tag eine Infusion bekommen.«
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Könnten Sie sich in der Mediathek des Senders Arte die neue Dokumentation »Margarethe von Trotta – Zeit der Frauen« über die lange unterschätzte deutsche Filmemacherin ansehen. Oder, noch besser, Sie gucken in derselben Mediathek gleich Trottas Film »Die bleierne Zeit« aus dem Jahr 1981.
»Heute ist der Feminismus, der in den Siebziger- und Achtzigerjahren von manchen als Schimpfwort verwendet wurde, eine Selbstverständlichkeit«, hat mein Kollege Lars-Olav Beier vor einiger Zeit über Margarethe von Trotta geschrieben (hier mehr ). »Und auch wenn ein paar von Trottas Filmen spröde wirken, haben sie sich doch weit besser gehalten als die Verrisse über sie. Die wirken im Rückblick wie vorgestriger Machismo, während die Regisseurin wie eine Pionierin erscheint.«
Einen schönen Abend. Herzlich
Ihr Wolfgang Höbel, Autor im Kulturressort
Offene Fragen
- What is the full extent of the alleged Iranian intelligence operation in Germany?
- What specific criteria led to the exclusion of certain players from the German World Cup squad?
- What were the precise financial reasons for the cancellation of Stephen Colbert's show?
- What will be the long-term impact of potential Elterngeld cuts on Germany's birth rate?




