Deutsche Autoaktien: Dax-Verlierer mit anhaltend niedriger Bewertung
Auf einen Blick
Die deutschen Automobilaktien von VW, BMW und Mercedes gehören zu den größten Verlierern im Dax über den letzten Monat und das letzte Jahr, weisen seit einem Jahrzehnt niedrige Bewertungen auf und haben weiterhin sinkende Kurse.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Die deutschen Autoaktien von VW, BMW und Mercedes gehören zu den größten Verlierern im Dax über den letzten Monat und das letzte Jahr und weisen seit einem Jahrzehnt niedrige Bewertungen auf.
Düsseldorf. Mit einem Minus von 19 Prozent zählt die VW-Aktie auf Sicht eines Monats zu den größten Verlierern im Dax. Die zwei anderen großen Autobauer im Dax, BMW und Mercedes, rangieren ebenfalls weit oben in der Flop-Liste.
Auf Sicht eines Jahres sieht das Ranking ähnlich aus. Mercedes kommt auf ein Minus von 14 Prozent, bei VW sind es 23 und bei BMW 32 Prozent. Währenddessen legte der Dax vier Prozent zu.
Auffällig ist, dass die drei deutschen Autoaktien zu den am niedrigsten bewerteten Titeln im Dax gehören, und das schon seit einem Jahrzehnt. Geholfen hat es ihnen nichts. Die Kurse sanken weiter, die Bewertungen blieben niedrig.
Wer aktuell den Mercedes-Konzern kaufen will, bezahlt ihn und heruntergerechnet jede Aktie mit dem 7,1-fachen Gewinn. Basis dafür sind die von Analysten für die kommenden vier Quartale im Durchschnitt prognostizierten Nettogewinne.
Bei BMW liegt das auf diese Weise ermittelte Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) mit 6,9 noch etwas niedriger. Bei VW sind es sogar nur 3,4. Damit braucht VW nur knapp dreieinhalb Jahre, um seinen gesamten Börsenwert netto zu verdienen.
Offene Fragen
- Warum bleiben die deutschen Autoaktien so niedrig bewertet?
- Welche Faktoren verhindern eine Kurserholung?






