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Deutsche Haushalte geben mehr für Lebensmittel aus
NACHRICHT
Spiegel Wirtschaft16.06.2026Business2 dk okumaGermany

Deutsche Haushalte geben mehr für Lebensmittel aus

Auf einen Blick

  • Private Haushalte in Deutschland zahlten 2023 durchschnittlich 335 Euro pro Monat für Lebensmittel.
  • Fleisch und Fisch machten mit 22% den größten Anteil aus, gefolgt von Getreideprodukten (17%) und Milchprodukten (17%).

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Private Haushalte zahlten 2023 im Durchschnitt 335 Euro pro Monat für Nahrungsmittel. Die Preise sind seit 2019 besonders kräftig gestiegen.

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Rund 335 Euro pro Monat ​zahlten private Haushalte demnach 2023 im Durchschnitt für Nahrungsmittel, wie es zu den aktuellsten ‌Zahlen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) heißt. Die jetzt erst veröffentlichten Daten wurden bereits 2023 erhoben – und dürften seither weiter steil gestiegen sein.

Eine Studie der Europäischen Zentralbank mit dem Titel »Wenn Lebensmittel schmerzen « kam vergangenen Herbst jedenfalls zum Schluss, dass das Preisniveu in Deutschland im westeuropäischen Vergleich seit 2019 besonders kräftig gestiegen ist. Der Anstieg fiel bis Sommer 2025 auch deutlich stärker aus als etwa in Frankreich oder Italien, aber erheblich schwächer als etwa im Baltikum. Trotz allem dümpelt der Anteil an Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren an dem gesamten privaten Konsumausgaben in Deutschland insgesamt relativ konstant bei rund 14 Prozent .

Acht Prozent für Süßwaren und Zucker

Bei der Frage, für welche Lebensmittel das meiste Geld ausgegeben wird, rangieren laut der EVS-Stichprobe Fleisch und Fisch immer noch ganz oben. Gut ein Fünftel (22 Prozent) des Lebensmittelbudgets investierten die Deutschen darein sowie in Wurst und Meeresfrüchte. Jeweils rund ein Sechstel (17 Prozent) der Ausgaben verwendeten die Haushalte für den Kauf von Getreide und Getreideerzeugnissen wie Brot, Reis und Nudeln sowie für ​Milch, Molkereiprodukte und Eier. Für Gemüse und Kartoffeln wurden 14 Prozent ausgegeben, für Obst und Nüsse ⁠waren ⁠es neun Prozent. Auf Zucker und Süßwaren entfielen im Schnitt acht Prozent.

Zusätzlich zu den Ausgaben für Nahrungsmittel zahlten die privaten Haushalte durchschnittlich rund 75 Euro im ‌Monat für Getränke. Rund 55 Prozent (gut 40 Euro) davon ​entfielen auf alkoholfreie Getränke, ‌45 Prozent (knapp 35 Euro) auf Alkohol. Den größten Anteil der Getränkeausgaben machten mit knapp einem Viertel (24 Prozent) die Ausgaben für Erfrischungsgetränke und Mineralwasser aus. Je rund ein Fünftel der Ausgaben wurde für Wein (auch alkoholfrei) und ‌weinhaltige Getränke (20 Prozent) sowie für Kaffee und Tee (19 Prozent) verwendet. Mit 16 Prozent entfiel knapp ein Sechstel der Getränkeausgaben auf Bier (auch alkoholfrei).

Offene Fragen

  • Wie haben sich die Preise seit Ende 2023 entwickelt?
  • Welche spezifischen Produkte sind am stärksten betroffen?

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This article was originally published by Spiegel Wirtschaft.

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