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Düsseldorf: „Grand Hole“ wird zu „Central Living“ – Wohnungsnot bleibt akut
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Handelsblattvor 10 StundenReal_estate1 Min. LesezeitGermany

Düsseldorf: „Grand Hole“ wird zu „Central Living“ – Wohnungsnot bleibt akut

Auf einen Blick

  • Düsseldorf kämpft mit akuter Wohnungsnot, da die Bevölkerung wächst und Bauland sowie bezahlbarer Wohnraum fehlen.
  • Das lange brachliegende Areal hinter dem Hauptbahnhof, einst als „Grand Hole“ bekannt, soll nun mit dem Projekt „Central Living“ von Catella bis 2030 über 1400 Wohnungen schaffen, doch Experten warnen vor einer weiteren Verschärfung der Situation.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Düsseldorf verzeichnet ein starkes Bevölkerungswachstum, was zu einer akuten Wohnungsnot führt, da Bauland knapp ist und die Baukosten steigen. Anfang des Jahres fehlten laut Makler Aengevelt 10.665 Wohnungen.

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Düsseldorf. Die brachliegende Fläche hinter dem Hauptbahnhof zeigt, wie dringend Wohnraum in Düsseldorf gebraucht wird – und wie mühsam er entsteht. Das Areal, auf dem ab 2019 das Quartier „Grand Central“ entstehen sollte, blieb viele Jahre weitgehend ungenutzt. In der Lokalpolitik etablierte sich dafür der Spitzname „Grand Hole“.

Nun will dort nach Jahren des Stillstands der Projektentwickler Catella das Quartier „Central Living“ realisieren. Geplant sind bis 2030 mehr als 1400 Wohnungen, zwei Kitas, ein Einzelhandel und mehrere Grünflächen.

Trotz Einzelprojekten wie diesem dürfte sich die Wohnungsnot in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens laut Experten verschärfen. Bauland ist knapp, die Baukosten steigen. Zugleich ist die Zahl der Einwohner auf mehr als 659.000 angewachsen. Anfang dieses Jahres fehlten laut Cityreport des Maklers Aengevelt 10.665 Wohnungen.

„Das ist ein klares Signal für einen angespannten Wohnungsmarkt“, sagt Tobias Brüggemann, Senior Berater bei Aengevelt. Ein Umzug in umliegende Städte komme für viele seiner Kunden dennoch nicht infrage.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Das Quartier „Central Living“ wird bis 2030 realisiert.

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Jahren

Offene Fragen

  • Wie wird sich das Projekt „Central Living“ auf die gesamte Wohnungsnot auswirken?
  • Werden weitere große Wohnungsbauprojekte in Düsseldorf folgen?
  • Welche Maßnahmen ergreift die Stadtpolitik gegen die steigenden Baukosten?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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