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Ebola-Ausbruch im Kongo: Mehr als 500 Tote
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Ebola-Ausbruch im Kongo: Mehr als 500 Tote

Auf einen Blick

  • Im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo sind seit Mai über 500 Menschen an Ebola gestorben.
  • Über 1.500 Fälle sind bestätigt, 628 Patienten werden behandelt.
  • Sorgen bereitet die Flucht von Infizierten aus Isolierzentren.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Der Ebola-Ausbruch im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo dauert seit fast zwei Monaten an. Es gibt weder Impfstoff noch spezielle Therapie für den Bundibugyo-Typ.

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Seit bald zwei Monaten dauert der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo an. Nun sind bereits mehr als 500 Menschen an dem Virus gestorben. 06.07.2026 - 10:29 Uhr Quelle: dpa Artikel anhören

Im Nordosten des Kongo kam es Mitte Mai zu einem Ebola-Ausbruch. (Archivbild) Foto: Moses Sawasawa/AP/dpa

Kinshasa/Bunia. In der Demokratischen Republik Kongo sind bereits mehr als 500 Menschen nachweislich an Ebola gestorben. Das Informationsministerium des zentralafrikanischen Landes teilte mit, die Zahl der bestätigten Fälle betrage aktuell 1.561, darunter 506 Todesfälle. Derzeit würden 628 Patientinnen und Patienten in Kliniken und Isolationszentren behandelt, 253 gelten als genesen.

Sorgen bereitet etwa der afrikanischen Gesundheitsorganisation Africa CDC, dass positiv getestete Patienten wiederholt aus Isolierzentren flohen. Seit der Bekanntgabe des Ausbruchs im Mai waren zudem im Nachbarland Uganda 19 Menschen an Ebola erkrankt und zwei von ihnen an der hochgefährlichen Krankheit gestorben. Die Fälle standen im Zusammenhang mit dem Ausbruch im Nordosten des Kongo.

Ebola-Fieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, auch weil es für den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt. Seit vergangener Woche läuft allerdings die klinische Testung zweier antiviraler Therapieverfahren gegen das Virus.

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Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Die Zahl der Todesfälle wird weiter steigen, wenn die Ausbreitung nicht eingedämmt wird.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Wochen

Offene Fragen

  • Wie effektiv sind die neuen Therapieverfahren?
  • Werden weitere Patienten aus Isolierzentren fliehen?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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