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Elfenbeinküste erreicht erstmals WM-K.o.-Runde
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FAZ25.06.2026Sport2 dk okumaGermany

Elfenbeinküste erreicht erstmals WM-K.o.-Runde

Auf einen Blick

  • Die Elfenbeinküste hat durch einen 2:0-Sieg gegen Curaçao bei der Fußball-WM erstmals die K.o.-Runde erreicht.
  • Nicolas Pépé erzielte beide Tore.
  • Curaçao scheidet als Gruppenletzter aus.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Die Elfenbeinküste hat durch einen 2:0-Sieg gegen Curaçao bei der Fußball-WM erstmals die K.o.-Runde erreicht. Nicolas Pépé erzielte beide Tore. Curaçao scheidet als Gruppenletzter aus.

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Die Elfenbeinküste hat Verbandsgeschichte geschrieben und erstmals bei einer Fußball-WM die K.-o.-Runde erreicht. Der Afrikameister von 2024 gewann sein letztes Vorrundenspiel gegen Außenseiter Curaçao mit 2:0 (1:0) und folgt Gruppensieger Deutschland ins Sechzehntelfinale.

Für den von Dick Advocaat trainierten Karibikstaat endet die märchenhafte Fußballreise hingegen nach der Gruppenphase auf Platz vier. Der 78 Jahre alte Niederländer hatte zuletzt seine Zukunft offengelassen.

Mit zwei Toren war Nicolas Pépé (7./64. Minute) vor 68.324 Zuschauern in Philadelphia der umjubelte Matchwinner. Den ersten Treffer hat RB Leipzigs Yan Diomande vorbereitet. Im Sechzehntelfinale treffen die „Elefanten“ entweder auf Geheimfavorit Norwegen oder Titelkandidat Frankreich.

Curaçao lange ein ebenbürtiger Gegner

Auch ohne einen Sieg kreierte Curaçao bei dieser WM-Bilder, die Fußballfans noch lange in Erinnerung bleiben werden. Beispielsweise als Livano Comenencia im Spiel gegen Deutschland zum zwischenzeitlichen 1:1 getroffen hatte und zum Helden seines Landes avancierte. Als das Team wenige Tage später den ersten WM-Punkt bejubelte, feierte eine ganze Insel. Rund 155.000 Menschen leben in dem Land, das damit in etwa so groß ist wie Paderborn.

Auch gegen die Elfenbeinküste war Curaçao lange ein ebenbürtiger Gegner. Zwar gingen die Westafrikaner in Führung, nachdem sich die Verteidiger von Curaçao gegenseitig angeschossen hatten und Diomande den missglückten Klärungsversuch zur Torvorlage nutzte. Doch zahlreiche Ballverluste prägten ihr Aufbauspiel – ein Gegner höherer Klasse hätte diese Fehler wohl bestraft.

Curaçaos Torhüter Eloy Room, der beim 0:0 gegen Ecuador mit 15 Paraden zum Nationalheld avancierte, war beim Gegentreffer chancenlos gewesen. In der Folge sah er von hinten ein zerfahrenes Spiel. Sein Team konzentrierte sich aufs Verteidigen und lauerte auf Umschaltmomente. Vor allem Tahith Chong strahlte immer wieder Torgefahr aus.

Nach der Pause attackiert Curaçao zunächst deutlich früher und zwang die Elfenbeinküste weiter zu Ballverlusten. Sherel Floranus (55.) hatte eine gute Möglichkeit zum Ausgleich, setzte den Fernschuss von der Strafraumkante aber knapp daneben. Die Mini-Drangphase verpuffte schnell.

Die Elfenbeinküste wusste, dass ein Unentschieden zum Weiterkommen reichen würde und ging daher kein großes Risiko. Als Villarreals Profi Pépé nach einem schönen Steckpass des bis dahin enttäuschenden Ibrahim Sangaré den Ball zum 2:0 ins Tor schlenzte, war das Spiel entschieden.

Offene Fragen

  • Wie wird sich die Elfenbeinküste im Achtelfinale schlagen?

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This article was originally published by FAZ.

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