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England stolpert gegen Ghana – WM-Titel bleibt ein Traum
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Süddeutsche Zeitung23.06.2026Sport3 dk okumaGermany

England stolpert gegen Ghana – WM-Titel bleibt ein Traum

Auf einen Blick

  • England tat sich bei Regenwetter schwer und kam gegen Ghana nicht über ein Remis hinaus.
  • Die "Three Lions" zeigten wenig Tempo und Ideen, während Ghana tief verteidigte.
  • Ein Lattentreffer von O'Reilly und eine vergebene Chance von Kane waren die besten Gelegenheiten für England.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

England und Ghana trafen im Rahmen der Weltmeisterschaft aufeinander. England hatte nach einem Sieg gegen Kroatien Grund zur Hoffnung auf den Titel, während Ghana mit Herausforderungen wie der Einreisebeschränkung für Thomas Partey konfrontiert war.

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Der Mitfavorit gab bei englischem Regenwetter in Foxborough zwar den Ton an, die nach dem 4:2 gegen Kroatien so gefeierte englische Tormaschine aber stockte erstaunlich gegen den tiefstehenden Gegner. Für die Briten geht es im abschließenden Gruppenspiel am Samstag (23 Uhr MESZ/MagentaTV) gegen Panama, Ghana trifft parallel auf Kroatien. Englands Mission ist klar: 60 Jahre nach dem bislang einzigen Triumph soll der zweite WM-Titel her.

Nationaltrainer Tuchel veränderte sein Team im zweiten Gruppenspiel auf zwei Positionen in der Abwehr. Marc Guehi und Djed Spence rückten für John Stones und Nico O'Reilly in die Startelf.

Bei Ghana stand Rückkehrer Thomas Partey im Fokus. Der Mittelfeldspieler vom FC Villarreal hatte wegen Vergewaltigungsvorwürfen gegen ihn nicht nach Kanada einreisen dürfen, wo das 1:0 gegen Panama in Toronto ausgetragen wurde. Schon als sein Name bei der Aufstellung verlesen wurde, waren erste Buhrufe aus dem Publikum zu vernehmen.

In Jude Bellinghams 50. Länderspiel begannen die Engländer vor den Augen von Ikone David Beckham zwar spielbestimmend, aber zu statisch. Tuchel gab an der Seitenlinie gestenreich Kommandos, Kane war trotzdem kaum ins Spiel eingebunden. Ghana igelte sich in der Defensive ein, für den Favoriten entwickelte sich ein Geduldsspiel mit teils ruppiger Zweikampfführung.

Ein Spiel mit wenig Tempo und Ideen, in dem England zu wenig tut

Ein wuchtiger Freistoß von Arsenal-Mittelfeldmann Declan Rice (14.) brachte den ersten Hauch von Gefahr, strich aber knapp über die Latte. „Schnell, schnell, schnell“, lautete eine von Tuchels Anweisungen in der ersten Trinkpause. Erneut Rice (37.) vergab per Kopf die nächste Gelegenheit, erst kurz vor der Pause kam Kane zu einem Abschluss, wurde aber geblockt. Nach dem Seitenwechsel wagte sich Ghana etwas mehr aus der Deckung, viel mehr Platz bot sich den Engländern dennoch nicht.

Es mangelte weiter an Tempo und Ideen. Bei einem Konter der Afrikaner musste Torhüter Jordan Pickford im Duell mit Prince Kwabena Adu alles riskieren (67.). In der Schlussphase vergab Adu eine weitere Chance (79.), dann köpfte Nico O'Reilly (86.) an die Latte, den Nachschuss aus fünf Metern schoss Kane deutlich drüber. Eine selten gesehene Szene des Münchners, aber irgendwie symptomatisch.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • England wird im abschließenden Gruppenspiel gegen Panama gewinnen müssen, um die WM-Mission fortzusetzen.

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Tagen

Offene Fragen

  • Wie wird sich das abschließende Gruppenspiel auf die weitere WM-Mission Englands auswirken?
  • Kann Ghana gegen Kroatien überraschen?

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This article was originally published by Süddeutsche Zeitung.

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