EU-Agentur Enisa erhält Zugang zu Anthropic KI-Modell "Mythos"
Auf einen Blick
- Die EU-Agentur Enisa erhält über Anthropic's "Project Glasswing" Zugang zum KI-Modell "Mythos".
- Dies soll helfen, potenzielle Risiken zu bewerten, da das Modell Schwachstellen aufdecken kann.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Das KI-Unternehmen Anthropic gewährt der EU-Agentur Enisa Zugang zu seinem KI-Modell "Mythos" im Rahmen der Initiative "Project Glasswing". Dies geschah nach wochenlangen Verhandlungen und angesichts der Befürchtung, dass das Modell in die Hände von Cyberkriminellen gelangen könnte.
San Francisco. Das KI-Unternehmen Anthropic gewährt der Agentur der Europäischen Union für Cybersicherheit (Enisa) Zugang zu „Mythos“. Das bestätigte ein Sprecher der EU-Kommission. Zuvor hatte Bloomberg berichtet.
Anthropic habe entschieden, die Enisa in das „Project Glasswing“ aufzunehmen. Diese Initiative ermöglicht es wichtigen Organisationen, die Funktionen von „Mythos“ zu testen, bevor das Tool einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.
Nach wochenlangen erfolglosen Verhandlungen reisten Kommissionsmitglieder am Donnerstag nach San Francisco, um die Führungskräfte von Anthropic um Zugang zu dem Modell zu bitten.
Der Kommissionssprecher sagte weiter, die jüngsten Entwicklungen seien von großer Bedeutung, um ein klares Bild der potenziellen Risiken zu bekommen. Man dürfe nicht vergessen, dass Mythos kein Einzelfall ist: Eine neue Welle leistungsstarker Modelle kommt in absehbarer Zukunft auf den Markt. Man vertiefe die Gespräche mit gleichgesinnten Partnern, einschließlich der Vereinigten Staaten, sagte der Sprecher.
Derzeit haben nur wenige Firmen und Institutionen Zugriff auf „Mythos“, da befürchtet wird, dass es in die Hände von Cyberkriminellen gelangen könnte. Anthropic erklärte, dass das neue Modell gut darin sei, Schwachstellen im Netzwerk aufzudecken – und könnte so ein erhebliches Cybersicherheitsrisiko für kritische Systeme darstellen.
Offene Fragen
- Welche spezifischen Risiken birgt "Mythos" für kritische Systeme?
- Wie wird die Enisa die Funktionen von "Mythos" testen und bewerten?
- Welche weiteren Partner sind in den Gesprächen mit den USA involviert?
- Wann wird "Mythos" einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht?




