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EU Asylreform, Ungarns neuer Premier, Kölner Dom Eintritt
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Die Zeit02.06.2026Politik2 dk okumaGermany

EU Asylreform, Ungarns neuer Premier, Kölner Dom Eintritt

Auf einen Blick

  • EU-Staaten wollen Asylverfahren in Drittstaaten auslagern.
  • Ungarns neuer Premier Péter Magyar besucht Bundeskanzler Friedrich Merz.
  • Der Kölner Dom verlangt ab Juli Eintritt.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Die EU plant eine Verschärfung ihrer Asylregeln, einschließlich der Auslagerung von Verfahren in Drittstaaten. Ungarn erhält unter seinem neuen Ministerpräsidenten Péter Magyar signifikante EU-Finanzmittel nach Fortschritten bei Korruptionsbekämpfung und Regionalförderung. Der Kölner Dom führt Eintrittsgelder für Touristen ein.

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Die EU-Staaten wollen Asylverfahren und Abschiebungen in sogenannte Rückkehrzentren in Drittstaaten auslagern.

Das ist Bestandteil einer Verschärfung weiterer Asylregeln, auf die sich Vertreter des EU-Parlaments und der Regierungen der Mitgliedsländer am Montag nach Angaben der zyprischen EU-Ratspräsidentschaft geeinigt haben.

Abgelehnte Asylbewerber, die nicht in ihre Herkunftsländer zurückkehren können, sollen in diese Zentren außerhalb der Europäischen Union verwiesen werden.

Wo es solche Zentren konkret geben soll, ist noch offen, als mögliche Standorte wurden bisher unter anderem Ruanda, Uganda und Usbekistan diskutiert.

Menschenrechtsorganisationen kritisieren die geplanten Maßnahmen.

Wie die Beschlüsse mit der seit Langem geplanten Reform des gemeinsamen europäischen Asylsystems GEAS zusammenhängen, erklärt ZEIT-Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner.

Péter Magyar, der ungarische Ministerpräsident, hat am Dienstag anlässlich seines Amtsantritts Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin besucht.

Der Ungar ist seit 24 Tagen im Amt, Merz nannte ihn einen Hoffnungsträger und seine Präsidentschaft einen »tiefen Einschnitt in der Geschichte Ungarns nach dem Ende des Kalten Krieges«.

Er traue Magyar zu, dass er Ungarn zurück in die Mitte Europas führe.

Am Freitag hatte die EU die Freigabe von mehr als 16 Milliarden Euro eingefrorener Finanzmittel für Ungarn angekündigt.

Das Geld werde aufgrund der in kurzer Zeit erzielten »großen Fortschritte« bei Investitionen, Regionalförderung und Korruptionsbekämpfung freigegeben, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Freitag in Brüssel.

Die Gelder sollen die ungarische Wirtschaft ankurbeln.

Darüber, was Péter Magyar in seiner bisher kurzen Amtszeit bereits erreicht hat, spricht der Auslandsredakteur der ZEIT, Alexander Kauschanski.

Außerdem im Update:

Touristinnen und Touristen, die den Kölner Dom besuchen wollen, müssen von Juli an zwölf Euro Eintritt bezahlen.

Das haben die Kirchenverantwortlichen mitgeteilt.

Das Geld solle die Instandhaltung der Kirche sicherstellen.

Menschen, die einen Gottesdienst besuchen oder für ein persönliches Gebet in den Dom kommen wollen, müssen weiterhin keinen Eintritt zahlen.

Und sonst so?

Der Vatikan muss sich neue lateinische Wörter ausdenken.

Moderation und Produktion: Moses Fendel

Redaktion: Elise Landschek

Mitarbeit: Mira Schrems

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Die EU wird konkrete Abkommen mit Drittstaaten zur Einrichtung von Rückkehrzentren schließen.

    Wahrscheinlich · Mittelfristig

  • Péter Magyar wird versuchen, Ungarns Beziehungen zur EU weiter zu verbessern und die Wirtschaft zu stabilisieren.

    Sehr wahrscheinlich · Langfristig

  • Die Eintrittsgebühr für den Kölner Dom wird zu einer Debatte über Zugänglichkeit und Kommerzialisierung von Kulturerbe führen.

    Möglich · Kurzfristig

Offene Fragen

  • Welche Drittstaaten werden konkret für die Asylverfahren genutzt?
  • Wie werden die Menschenrechte in diesen Zentren gewährleistet?
  • Welche weiteren Reformen sind Teil des GEAS?
  • Welche konkreten Investitionen werden durch die EU-Gelder für Ungarn getätigt?

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This article was originally published by Die Zeit.

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