EU-China-Beziehungen: Ende einer Ära ausgleichender Diplomatie
Auf einen Blick
- Die EU und China beenden eine Ära ausgleichender Diplomatie, da Chinas Wirtschaftskraft Europas Industrie bedroht.
- Der Besuch von Handelsminister Wang Wentao in Brüssel verdeutlichte, dass das Verhältnis von Wettbewerb und Rivalität geprägt ist, nicht mehr von Partnerschaft.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Die EU hat China lange als "Partner, Wettbewerber und systemischen Rivalen" betrachtet, eine Haltung, die nun als widersprüchlich gilt.
Zwischen der EU und China endet eine Ära: eine lange Zeit der ausgleichenden Diplomatie. In dieser Zeit ist Chinas staatskapitalistische Wirtschaftskraft so gewaltig geworden, dass sie Europas industriellen Kern bedroht. Viele Jahre lang begnügte sich die EU mit dem Dreiklang, China sei zugleich „Partner, Wettbewerber und systemischer Rivale“, was in sich widersprüchlich ist. Wenn der Besuch des chinesischen Handelsministers Wang Wentao am Montag in Brüssel zu etwas gut war, dann zur Vergewisserung: Partner kann Peking kaum noch sein, der Wettbewerb ist aus europäischer Sicht schon lange schief und unfair, Rivalität bestimmt das Verhältnis.
Offene Fragen
- Wie wird die EU ihre Handelspolitik gegenüber China anpassen?
- Welche konkreten Auswirkungen hat die neue Rivalität auf europäische Industrien?





