EU-Kommission genehmigt deutschen Einstieg bei Rüstungskonzern KNDS
Auf einen Blick
- Die EU-Kommission hat keine Wettbewerbsbedenken gegen den Einstieg der Bundesregierung beim deutsch-französischen Rüstungskonzern KNDS und hat den Plänen ohne Auflagen zugestimmt.
- KNDS, Hersteller von Waffensystemen, wird auf 20 Milliarden Euro geschätzt und plant einen Börsengang.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Die EU-Kommission prüft große Transaktionen in der EU. KNDS ist ein deutsch-französischer Rüstungskonzern, der Waffensysteme wie den Kampfpanzer Leopard 2 herstellt.
Brüssel. Die EU-Kommission hat keine Wettbewerbsbedenken gegen den Einstieg der Bundesregierung beim deutsch-französischen Rüstungskonzern KNDS. Die Behörde, die solche großen Transaktionen in der EU stets prüft, hat den Plänen ohne Auflagen zugestimmt.
KNDS ist Hersteller von Waffensystemen wie dem Kampfpanzer Leopard 2 und der Panzerhaubitze 2000. Das Unternehmen, dessen Wert Medienberichten zufolge auf 20 Milliarden Euro geschätzt wird, will nach früheren Angaben demnächst an die Börse gehen. Aktuell befindet sich KNDS im Besitz der deutschen Familie hinter Krauss-Maffei Wegmann und der französischen Regierung. Hauptsitz ist Amsterdam, die deutsche Zentrale ist in München.
Im Mai war bekannt geworden, dass die Bundesregierung nach langem Ringen eine Entscheidung über den Einstieg getroffen hat. Sie will sich zunächst zu 40 Prozent an dem Panzerbauer beteiligen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr. Gleichzeitig will sie aber die feste Absicht erklären, die Beteiligung „in einem Zeitraum von zwei bis drei Jahren“ auf 30 Prozent zu reduzieren.
Offene Fragen
- Wann genau erfolgt der Börsengang?
- Wie wird die Reduzierung der Beteiligung umgesetzt?




