Europäisches Parlament ersetzt Google durch Qwant als Standardsuchmaschine
Auf einen Blick
- Das Europäische Parlament wird ab dem 4.
- Juni 2026 Google als voreingestellte Suchmaschine auf seinen Dienstgeräten durch Qwant ersetzen.
- Dieser Schritt dient der technologischen Unabhängigkeit der EU und ist Teil eines umfassenderen Gesetzespakets zur Reduzierung der Abhängigkeit von außereuropäischen Technologieanbietern.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Das Europäische Parlament wird ab dem 4. Juni 2026 Google als voreingestellte Suchmaschine auf seinen Dienstgeräten durch Qwant ersetzen. Dies ist Teil einer breiteren Strategie der Europäischen Union, ihre technologische Abhängigkeit von außereuropäischen Anbietern zu verringern.
Als einen Schritt zu größerer technologischer Unabhängigkeit verzichtet das Europäische Parlament künftig auf Google als voreingestellte Suchmaschine auf Dienstgeräten.
„Ab dem 4. Juni 2026 wird Qwant zur Standardsuchmaschine in den Browsern Microsoft Edge und Mozilla Firefox“, teilte die Volksvertretung am Mittwoch mit.
Die Umstellung auf den mehreren Tausend Geräten der Abgeordneten und anderen Beschäftigten erfolge automatisch. Nutzer erhielten jedoch die Möglichkeit, manuell zu einer Suchmaschine ihrer Wahl zu wechseln. Das Nachrichtenportal Euractiv hatte zuerst über den Wechsel berichtet.
Die Europäische Union (EU) will ihre Abhängigkeit von Technologien außereuropäischer Anbieter reduzieren. Sie will am Mittwoch ein Gesetzespaket offiziell vorstellen, das unter anderem die Ausschreibung bestimmter staatlicher Cloud-Angebote an strenge Richtlinien knüpft. Zudem soll der Kauf von Computerchips europäischer Anbieter gefördert werden.
Offene Fragen
- Welche anderen Suchmaschinen werden von Nutzern manuell gewählt werden?
- Wie wird die Umstellung auf Qwant die Effizienz der parlamentarischen Arbeit beeinflussen?
- Welche weiteren Schritte plant die EU zur Förderung europäischer Technologieanbieter?






