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Expertenkommission: Berlin nicht ausreichend auf Krisen vorbereitet
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Expertenkommission: Berlin nicht ausreichend auf Krisen vorbereitet

Auf einen Blick

  • Eine Expertenkommission kritisiert Berlins mangelnde Krisenvorsorge nach einem mehrtägigen Stromausfall.
  • Sie fordert ein Krisenzentrum, mehr Übungen und einen "Chief Resilience Officer" bis 2029.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Eine Expertenkommission hat Berlins Vorbereitung auf Krisen und Katastrophen bewertet und deutliche Mängel festgestellt, insbesondere nach einem mehrtägigen Stromausfall Anfang des Jahres.

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Berlin ist nach Einschätzung einer unabhängigen Expertenkommission nicht ausreichend auf Krisen und Katastrophen vorbereitet.

Der mehrtägige Stromausfall Anfang des Jahres im Südwesten der Hauptstadt habe eine Reihe von Schwachstellen im Umgang damit offengelegt, heißt es in dem Bericht, den die Kommission im Roten Rathaus vorgestellt hat.

Sie reichen von unzureichender Kommunikation mit der Bevölkerung bis zu Mängeln bei der Notstromversorgung. «Der Terroranschlag auf das Stromnetz im Januar 2026 war ein Weckruf für Berlin und andere Städte», so die Kommission. «Die Bewältigung der Lage führte Berlin an die Belastungsgrenze.»

Bei dem größten Stromausfall in Berlin seit dem Zweiten Weltkrieg waren insgesamt rund 100.000 Menschen betroffen, viele mussten mitten im Winter ohne Strom und Heizung auskommen. Grund für den Blackout vom 3. bis 7. Januar war ein mutmaßlich linksextremistischer Brandanschlag auf eine Kabelbrücke im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf.

Experten fordern bessere Vorbereitung auf Krisenfälle

Als Konsequenzen regt die Kommission an, ein Lage- und Krisenzentrum aufzubauen, das alle Krisenstäbe im Land und mit der Bundesebene verbinden soll. Außerdem empfiehlt sie, einen sogenannten Chief Resilience Officer (CRO) bei der Senatskanzlei auf Staatssekretärsebene zu etablieren. Nötig seien auch deutlich mehr Übungen als Vorbereitung auf Krisenfälle.

Als Ziel gab die Kommission aus, alle in einem Berliner Krisenfall betroffenen Akteure müssten bis spätestens 2029 in der Lage zu sein, den Betrieb ihrer Kernfunktionen über zehn Tage zu gewährleisten.

Die Kommission wurde Ende Januar von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (CDU) eingesetzt. Dazu gehören der Vorstandsvorsitzende der Charité, Heyo Kroemer, die frühere Bahn-Managerin Sigrid Nikutta, der ehemalige Berliner Landesbrandmeister Albrecht Broemme und der frühere Brigadegeneral der Bundeswehr Uwe Nerger.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Alle Akteure können bis 2029 Kernfunktionen zehn Tage gewährleisten.

    Spekulativ · Innerhalb von Jahren

Offene Fragen

  • Wann werden die empfohlenen Maßnahmen umgesetzt?
  • Wie hoch sind die Kosten für die vorgeschlagenen Maßnahmen?
  • Wer ist für die Umsetzung der Empfehlungen verantwortlich?

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This article was originally published by Die Zeit.

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