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Fans protest DFB with fireworks and banners, Hoeneß calls for crackdown
Sport
Süddeutsche Zeitung25.05.2026Sport2 dk okumaGermany

Fans protest DFB with fireworks and banners, Hoeneß calls for crackdown

Auf einen Blick

  • Football fans used fireworks and banners to protest against the DFB, addressing issues like freedom of speech, ticket prices, and AI-based facial recognition.
  • Uli Hoeneß criticized the "outrageous behavior" and called for a firm response from clubs, the DFB, and politicians.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

During a football match, fan groups displayed pyrotechnics and banners, seemingly in a coordinated protest. The banners addressed various issues including freedom of speech, ticket prices, and new DFB regulations. Uli Hoeneß, honorary president of Bayern Munich, expressed his displeasure with the fans' actions.

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Die pyrotechnischen Erzeugnisse und die Transparente wurden von Vertretern beider Fanlager nach etwa einer Stunde Spielzeit gezückt. Sie folgten damit augenscheinlich einer abgestimmten Choreografie. Erstaunlich waren auch die Mengenverhältnisse, sprich: wie viel Feuerwerk und wie viele Transparente ins Stadion geschmuggelt worden waren. Darunter auch solche, die den Tatbestand der Verbalinjurie wohl erfüllen dürften. Besonders spektakulär mutete ein gigantisches, kreisrundes, mit einem roten Verbotsbalken versehenes DFB-Logo an, auf dem auch die Worte Kläger, Richter, Henker zu lesen waren. Es wurde kurz vor der Ehrentribüne von Sicherheitsleuten abgefangen, sodass die DFB-Honoratioren nicht in die Verlegenheit kamen, es weiterzutragen.

Uli Hoeneß fordert Verband, Vereine und Politik auf, hart gegen die „Unverschämtheiten“ durchzugreifen

In den Kurven wurden so viele Themen adressiert, dass der Überblick schwerfiel. Sie reichten von der Klage über die Aushöhlung der grundgesetzlich garantierten Meinungsfreiheit durch neue DFB-Strafenkataloge bis zur Preisgestaltung beim Pokalfinale. Karten der günstigsten Fan-Kategorie (45 Euro) seien „nur mit Lupe im Stadionplan zu finden“, hieß es auf einem Banner. Proteste gab es auch gegen die angeblich „polizeistaatliche Innenministerkonferenz“ der Bundesländer, die sich zuletzt massiv mit der Einführung KI-basierter Gesichtserkennung und personalisierten Tickets befasst hatte. Der DFB wurde in derben Worten angegriffen – schriftlich wie mündlich, zum Ärger von Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß: „Das ist typisch in unserer Gesellschaft, dass es immer nur in eine Richtung geht. Dabei hat sich der DFB gar nichts zuschulden kommen lassen“, sagte Hoeneß bei Sky. Er forderte die Vereine, den DFB und die Politik auf, „hart durchzugreifen, dass solche Unverschämtheiten nicht mehr passieren“.

Damit meinte er auch den Umstand, dass TV-Zuschauer wie seine Ehefrau Susi über schlechte Bilder klagten. Augenzeugen im Stadion berichteten, dass in der Kurve das Tor auf der gegenüberliegenden Seite nicht zu erkennen war. „Generell ist es so, dass wir die Fan-Kultur unterstützen“, sagte VfB-Vorstandschef Alexander Wehrle. Weil aber „der Fußball schon die 90 Minuten im Mittelpunkt stehen sollte“, verurteilte er gleichwohl die Spielunterbrechung. Die Interessenvertretung „Unsere Kurve“ wiederum unterstützte „inhaltlich“ die Kritik beider Fanlager. Dass sie starke Bilder bemüht, weil sie „ansonsten Gefahr läuft, nicht wahrgenommen zu werden, können wir nachvollziehen“, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Offene Fragen

  • What specific DFB regulations are fans protesting?
  • What was the exact nature of the 'verbal injury' on the banners?
  • What was the outcome of the DFB's interception of the large DFB logo banner?
  • What are the specific concerns regarding AI-based facial recognition and personalized tickets?

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This article was originally published by Süddeutsche Zeitung.

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