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Fifa ermittelt gegen Argentinien wegen Tätlichkeiten nach WM-Finale
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Spiegel Sportvor 3 StundenSport1 Min. LesezeitGermany

Fifa ermittelt gegen Argentinien wegen Tätlichkeiten nach WM-Finale

Es waren hässliche Szenen: Unmittelbar nach ihrer Niederlage im WM-Finale gingen Argentinier mehrere spanische Gegenspieler an. Das hat nun ein Nachspiel.

Auf einen Blick

  • Die Fifa hat eine Untersuchung wegen Tätlichkeiten argentinischer Spieler nach dem WM-Finale gegen Spanien eingeleitet.
  • Leandro Paredes griff Eric García und Gavi an, während Nahuel Molina und Co-Trainer Roberto Ayala ebenfalls wegen möglichen Fehlverhaltens, darunter ein Schlag gegen Dani Olmo, im Fokus stehen könnten.
  • Spanien gewann das Finale 1:0.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Der Fußball-Weltverband Fifa hat eine Untersuchung wegen der Vorfälle nach dem WM-Endspiel zwischen Spanien und Argentinien eingeleitet, bei denen argentinische Spieler Tätlichkeiten gegen spanische Gegenspieler begingen.

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Wegen der Vorfälle nach dem Ende des WM-Endspiels zwischen Spanien und Argentinien hat der Fußball-Weltverband Fifa eine Untersuchung eingeleitet. Das Disziplinarkomitee habe entsprechende Schritte ergriffen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Mehrere internationale Medien zitieren aus dem Schriftstück, darunter die Nachrichtenagentur AP und der britische Sender Sky.

Der Argentinier Leandro Paredes hatte sich nach der 0:1-Niederlage gegen Spanien nach dem Abschluss der Verlängerung zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen. Er lief nach Abpfiff zunächst zu Eric García, griff ihm an den Hals und schubste ihn. Als Spaniens Gavi dazukam, packte er Gavis Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und stieß ihn zu Boden. Als Gavi aufstehen wollte, schubste er ihn erneut. Die Aktion sorgte für enorme Kritik.

Paredes sah daraufhin übereinstimmenden Medienberichten zufolge die Rote Karte. Auf der Website der Fifa zum Spiel ist sie allerdings nicht aufgeführt. Nach Informationen des britischen Senders BBC verwies die Fifa darauf, dass es in diesem Moment keine disziplinarischen Maßnahmen gegen Paredes gegeben habe.

In der Fifa-Mitteilung wurde Paredes nicht namentlich genannt. Außer gegen ihn könnten sich die Ermittlungen auch gegen Nahuel Molina und Co-Trainer Roberto Ayala wegen möglichen Fehlverhaltens richten, wie Medien berichteten. Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, wie Ayala den Spanier Dani Olmo schlug.

Nach dem ungleichen WM-Finale sind sich die Expertinnen und Experten einig, dass Spanien verdient Weltmeister geworden ist. Sie kritisieren Argentiniens destruktive Spielführung im Endspiel. Die Argentinier um Superstar Lionel Messi verzeichneten bis in die Schlussminuten keinen einzigen Torschuss und fielen hauptsächlich durch ruppiges Spiel auf. Enzo Fernández wurde in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit nach einem heftigen Foul zum zweiten Mal verwarnt und vom Platz gestellt.

Offene Fragen

  • Welche konkreten Strafen wird die Fifa verhängen?
  • Werden Nahuel Molina und Roberto Ayala ebenfalls bestraft?
  • Wie wird sich der Vorfall auf Argentiniens Ruf auswirken?

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This article was originally published by Spiegel Sport.

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