Fifa gibt umstrittene Investorenpläne auf
Auf einen Blick
- Die Fifa gibt ihre umstrittenen Investorenpläne auf, da das Projekt Spaltungen verursachte.
- Präsident Gianni Infantino erklärte, der Vorschlag werde nicht weiterverfolgt, um den Fußball weltweit zu vereinen und voranzubringen.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Die Fifa hatte Pläne, durch den Verkauf kommerzieller Rechte Milliarden einzuspielen und dafür die Tochtergesellschaft Fifa Forward Enterprise (FFE) zu gründen.
New York. Der Fußball-Weltverband Fifa gibt seine umstrittenen Investorenpläne auf. Der Vorschlag werde nicht weiterverfolgt, erklärte Verbandspräsident Gianni Infantino in einer in der Nacht veröffentlichten Stellungnahme. „Nachdem wir uns alle Standpunkte aufmerksam angehört haben, ist deutlich geworden, dass das Projekt zu Spaltungen geführt hat, die – unabhängig vom Ausmaß der Unterstützung – nicht mehr im Interesse des ursprünglich angestrebten Ziels liegen“, begründete Infantino seine abrupte Kehrtwende.
Die Pläne der Fifa um den mächtigen Präsidenten Infantino hatten vorgesehen, mit dem potenziellen Verkauf eines Teils ihrer kommerziellen Rechte etwa an der Weltmeisterschaft eine Milliardensumme einzuspielen. Für die Umsetzung wollte die Fifa das Tochterunternehmen Fifa Forward Enterprise (FFE) gründen. Laut Berichten setzte der Weltverband eine Frist für die Zustimmung zum geplanten Investorendeal bis zum 19. September und versprach im Gegenzug eine Sonderzahlung. All das ist nun vom Tisch.
Infantino erklärte weiter, Ziel der Fifa sei es, stets zu vereinen und zu verbessern. „Daher wird dieser Vorschlag nicht weiterverfolgt.“ Es sei seine Absicht, alle interessierten Parteien in den kommenden Tagen und Wochen „im Geiste des gemeinsamen Interesses an unserem Sport wieder zusammenzubringen, mit dem Ziel, den Fußball überall weiter voranzubringen, insbesondere in jenen Ländern, die unsere Unterstützung am dringendsten benötigen“.
Offene Fragen
- Wie will die Fifa den Fußball nun finanziell voranbringen?
- Welche konkreten Schritte wird Infantino zur Wiedervereinigung unternehmen?





