Formale Methoden in der Softwareentwicklung: Podcast-Diskussion mit Lars Hupel
Livestream am 27. April 2026, Konferenzvortrag beim iSAQB Software Architecture Forum im Juni
Auf einen Blick
- Lars Hupel, Chief Evangelist bei Giesecke+Devrient, plädiert in einer neuen Folge von software-architektur.tv für den Einsatz mathematisch fundierter formaler Methoden in der Softwareentwicklung.
- Die Diskussion mit Host Eberhard Wolff zeigt, wie Entwickler kritische Systembereiche identifizieren und verifizieren können – etwa bei Banking-Apps, die Transaktionen niemals verlieren oder duplizieren dürfen.
- Livestream am 27.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Der Artikel bezieht sich auf die Jahrzehnte alte Erkenntnis von Edsger Dijkstra, dass Softwaretests nur Fehler finden können, aber nicht deren Abwesenheit beweisen. Dr. Lars Hupel plädiert dafür, formale Methoden – mathematische Beweistechniken zur Softwareverifikation – stärker in der Praxis einzusetzen, wobei nicht jede Anwendung vollständig verifiziert werden muss, sondern kritische Bereiche identifiziert werden sollten.
Softwaretests können die Anwesenheit von Fehlern zeigen, aber niemals deren Abwesenheit – diese Erkenntnis des Informatikpioniers Edsger Dijkstra ist Jahrzehnte alt und dennoch aktueller denn je. Dr. Lars Hupel, Chief Evangelist bei Giesecke+Devrient und Kurator des iSAQB-Advanced-Moduls „Formale Methoden“, plädiert dafür, mathematisch fundierte Techniken stärker in der Softwareentwicklung einzusetzen.
Formale Methoden nutzen mathematische Beweise, um die Korrektheit von Software oder Hardware zu garantieren. Dabei geht es nicht darum, jede Anwendung komplett zu verifizieren. Vielmehr müssen Entwickler zunächst die kritischen Bereiche eines Systems identifizieren. Eine Banking-App kann etwa gelegentliche Abstürze tolerieren – darf Transaktionen aber niemals verlieren oder duplizieren.
Welche Rolle spielen solche Methoden im Software-Architektur-Alltag und wie kann man sie gewinnbringend nutzen? Darüber diskutieren Eberhard Wolff und Lars Hupel in dieser Folge von software-architektur.tv. Zu diesem Thema spricht Lars Hupel auch beim iSAQB Software Architecture Forum am 16. und 17. Juni 2026 in München. Mit dem Code SATV15SAF erhalten Interessierte 15 % Rabatt.
Die Ausstrahlung findet am Montag, 27. April 2026, live ab 16:00 Uhr statt. Die Folge steht im Anschluss als Aufzeichnung bereit. Während des Livestreams können Interessierte Fragen via Twitch-Chat, YouTube-Chat oder anonym über das Formular auf der Videocast-Seite einbringen.
software-architektur.tv ist ein Videocast von Eberhard Wolff, iX-Blogger und bekannter Softwarearchitekt, der als Head of Architecture bei SWAGLab arbeitet. Zum Team gehören außerdem Lisa Maria Schäfer (Socreatory) und Ralf D. Müller (DB Systel). Seit Juni 2020 sind über 250 Folgen entstanden, die unterschiedliche Bereiche der Softwarearchitektur beleuchten – mal mit Gästen, mal Wolff, Schäfer oder Müller solo. Seit mittlerweile mehr als zwei Jahren berichtet heise Developer über die Episoden.
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Der Livestream am 27. April 2026 wird stattfinden und Fragen aus dem Publikum via Twitch-Chat, YouTube-Chat oder anonymem Formular entgegennehmen
Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Tagen
Das iSAQB Software Architecture Forum am 16./17. Juni 2026 in München wird mit einem Vortrag von Lars Hupel stattfinden
Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Wochen
Offene Fragen
- Welche konkreten formalen Methoden werden in der Praxis empfohlen?
- Wie hoch ist der Aufwand für die Implementierung formaler Methoden?
- Welche Tools und Frameworks unterstützen formale Methoden?



