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BackFußball-WM: Iran spielt 1:1 gegen Ägypten im "Pride Match"
Fußball-WM: Iran spielt 1:1 gegen Ägypten im "Pride Match"
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FAZ27.06.2026Sport2 dk okumaGermany

Fußball-WM: Iran spielt 1:1 gegen Ägypten im "Pride Match"

Auf einen Blick

  • Im "Pride Match" gegen Ägypten trennte sich Iran 1:1 und hofft weiter auf das WM-Achtelfinale.
  • Trotz Protesten gegen das Label und politischer Spannungen gab es frühe Tore und Dramatik bis zum Schluss.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Das Spiel fand im Rahmen des "Pride Fest" statt, was zu Protesten und Kontroversen führte, da Iran und Ägypten die Werte der LGBTQI+-Gemeinschaft nicht teilen.

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Iran hat im von Debatten begleiteten „Pride Match“ gegen Ägypten unentschieden gespielt und kann allen Widrigkeiten zum Trotz auf den erstmaligen Einzug in die K-.o.-Phase bei einer Fußball-WM hoffen. Die Mannschaft von Trainer Amir Ghalenoei trennte sich nach einer dramatischen Schlussphase 1:1 (1:1) vom Team um Superstar Mohamed Salah, für das der Einzug ins Sechzehntelfinale schon vor dem Spiel feststand.

Hinter dem punktgleichen Belgien belegte Ägypten wegen des schlechteren Torverhältnisses Rang zwei. Im WM-Stadion von Seattle traf Mahmoud Saber für Ägypten (5. Minute). Ramin Rezaeian glich für Iran aus (14.).

Mehdi Taremi scheiterte zudem mit einem Foulelfmeter an Ägyptens Torwart Ufa Schobeir (11.). Dennoch ist der größte Erfolg der iranischen WM-Geschichte nach nun drei Remis als Gruppendritter immer noch möglich.

Trubel schon vor Anpfiff

Um das Spiel gibt es seit mehreren Monaten großen Wirbel. Die lokalen Organisatoren hatten schon vor der WM-Auslosung entschieden, die Partie im Rahmen des an diesem Wochenende stattfindenden „Pride Fest“ als „Pride Match“ auszurufen. Der Iran und Ägypten sind weit davon entfernt, die Werte des „Pride Fest“ der LGBTQI+-Gemeinschaft zu teilen. Beide Nationen protestierten gegen das Label – erfolglos.

Im Stadion und rund um die Arena war vom „Pride Match“ trotzdem nicht so viel zu sehen. Einige Fans trugen Regenbogenfahnen, waren bunt geschminkt. Dass sich der Weltverband FIFA selbst nicht an Aktionen unter dem Pride-Motto beteiligen würde, war ohnehin klar gewesen.

Mehr machte sich die politische Lage bemerkbar. Bei der iranischen Hymne waren im Stadion auch Pfiffe zu hören. Rund um die Spielstätte demonstrierten Menschen unter anderem für einen „Regimewechsel im Iran“, für Frieden dort und gegen die Politik von US-Präsident Donald Trump. Mitunter wurde es dabei hitzig. Auch das politische Verhältnis zwischen Iran und Ägypten ist kompliziert, auch wenn es sich zuletzt verbesserte.

Frühe Tore und Iran im Pech

Auch auf dem Spielfeld ging es gleich emotional zur Sache. Ägypten nutzte seine erste Chance zur Führung. Iran-Torwart Alireza Beiranvand klärte zunächst nur unzureichend und wurde dann von Saber auch noch getunnelt.

Iran hätte geschockt sein können, reagierte jedoch stark auf den frühen Rückschlag. Zunächst scheiterte Taremi vom Elfmeterpunkt noch an Schobeir. Dann ließ Rezaeian die iranischen Fans jubeln. Nachdem Schobeir einen Schuss zunächst noch pariert hatte, traf der 36-Jährige aus ganz spitzem Winkel.

Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Beide Mannschaften hatten Abschlüsse. Immer wieder gab es aber auch Verletzungsunterbrechungen. Nach knapp einer Stunde nahm Ägyptens-Coach Hossam Hassan Offensivmann Salah vom Feld, der dabei nicht glücklich wirkte.

Tore bekamen die 66.925 Zuschauer im Stadion keine mehr zu sehen – dramatisch wurde es trotzdem, weil der Treffer von Shojae Khalilzadeh (90.+3) für Iran wegen Abseits nicht zählte und das Team bei zwei Latten-Treffern Pech hatte.

Offene Fragen

  • Wie wird sich die politische Lage auf zukünftige Spiele auswirken?
  • Wird das "Pride Match"-Label Konsequenzen für die beteiligten Nationen haben?

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This article was originally published by FAZ.

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