Gegenseitige Angriffe nach schwerer Bombardierung Kiews
Auf einen Blick
- Nach schweren russischen Angriffen auf Kiew setzten sich gegenseitige Attacken im Grenzgebiet fort.
- In Belgorod (Russland) starben ein Mann, die Energieinfrastruktur wurde beschädigt.
- In der Ostukraine und Cherson gab es Verletzte und Tote.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Die gegenseitigen Angriffe folgen auf eine der schwersten russischen Bombardierungen der ukrainischen Hauptstadt Kiew seit Kriegsbeginn. Russland gab an, 600 Drohnen und 90 Raketen abgefeuert zu haben. Beide Seiten weisen den Vorwurf zurück, gezielt zivile Objekte anzugreifen.
Die gegenseitigen Angriffe folgen auf eine der schwersten Bombardierungen Kiews seit Kriegsbeginn. Russland hatte dabei ukrainischen Angaben zufolge 600 Drohnen und 90 Raketen abgefeuert.
Kiew: Eine Frau geht am Sonntag durch eine Straße mit brennenden Häusern, die bei dem schweren russischen Luftangriff beschädigt worden sind. Foto: AFP
Berlin. Einen Tag nach dem russischen Großangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew haben sich die gegenseitigen Angriffe im russisch-ukrainischen Grenzgebiet fortgesetzt. In der russischen Region Belgorod kam nach Behördenangaben ein Mann bei einem Raketen- und Drohnenangriff ums Leben, ein weiterer wurde verletzt. Zudem sei die Energieinfrastruktur beschädigt worden, was zu Strom- und Wasserausfällen in der Stadt Belgorod geführt habe, teilten die Behörden auf dem Kurzmitteilungsdienst Telegram mit.
Im russisch kontrollierten Horliwka im Osten der Ukraine wurden dem russischen Staatsfernsehen zufolge fünf Menschen bei Drohnenangriffen verletzt. Aus der südukrainischen Region Cherson meldeten die dortigen Behörden zwei Tote und 16 Verletzte bei russischen Angriffen, die am Sonntag begonnen hatten. In Saporischschja im Südosten der Ukraine wurden den dortigen Behörden zufolge zudem drei Menschen verletzt.
Die Angriffe folgten auf eine der schwersten russischen Bombardierungen der ukrainischen Hauptstadt Kiew seit Beginn des Kriegs im Februar 2022. Dabei wurden nach ukrainischen Angaben am Sonntag insgesamt vier Menschen getötet und Dutzende verletzt. Die ukrainische Luftwaffe teilte mit, Russland habe insgesamt 600 Drohnen und 90 Raketen abgefeuert.
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Das russische Verteidigungsministerium erklärte laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Interfax, es seien vier verschiedene Raketentypen eingesetzt worden, darunter die Hyperschall-Mittelstreckenrakete vom Typ Oreschnik sowie die Systeme Iskander, Kinschal und Zirkon.
Die Angriffe hätten sich gegen militärische Ziele gerichtet und seien eine Vergeltung für ukrainische Angriffe auf zivile Ziele gewesen.
Brennendes Handelszentrum in Kiew: Die russischen Luftangriffe gehörten zu den schwersten auf die ukrainische Hauptstadt seit Kriegsbeginn. Foto: AP Photo/Evgeniy Maloletka
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Die Angaben aus den Kampfgebieten ließen sich von der Nachrichtenagentur Reuters zunächst nicht unabhängig überprüfen. Sowohl Russland als auch die Ukraine weisen den Vorwurf zurück, gezielt zivile Objekte ins Visier zu nehmen.
Russlands Präsident Wladimir Putin hatte Vergeltung für einen ukrainischen Drohnenangriff auf ein Studentenwohnheim in der russisch besetzten Region Luhansk angekündigt. Das ukrainische Militär wies diese Darstellung zurück und erklärte, es habe eine russische Drohnen-Kommandoeinheit ins Visier genommen.
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Offene Fragen
- Wie hoch ist die genaue Zahl der zivilen Opfer und der Schäden auf beiden Seiten?
- Welche spezifischen militärischen Ziele wurden von Russland und der Ukraine angegriffen?
- Wie wird sich diese Eskalation auf die diplomatischen Bemühungen auswirken?
- Welche Rolle spielen die genannten Hyperschallraketen in der aktuellen Auseinandersetzung?




