Generation Z und KI: Zwischen Faszination und Angst
Auf einen Blick
- Die Generation Z nutzt KI selbstverständlich für Hausaufgaben, Bewerbungen und mehr, empfindet aber auch Sorgen.
- Während KI-Prognosen den Wegfall von Berufsfeldern wie Sachbearbeitung und Verwaltung vorhersagen, wünschen sich Kinder Berufe, die nach Leben aussehen und menschliche Interaktion beinhalten.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Die Generation Z nutzt KI selbstverständlich für alltägliche Aufgaben, ist sich aber auch der potenziellen negativen Auswirkungen bewusst. Umfragen zeigen eine ambivalente Haltung gegenüber KI.
Kaum eine Generation nutzt KI so selbstverständlich wie die heutige. Hausaufgaben? KI. Bewerbungen? KI. Referate? KI. Liebeskummer? KI. Manchmal entsteht der Eindruck, die Jugend habe die Suchmaschine übersprungen und sei direkt zum allwissenden Orakel gegangen. Gleichzeitig wächst die Angst vor ebendiesem Werkzeug.
In Umfragen geben rund vier von zehn Angehörigen der Generation Z an, dass KI ihnen Sorgen bereitet. Mehr als die Hälfte nutzt sie regelmäßig. Das ist ungefähr so, als würde man jeden Morgen in ein Flugzeug steigen und gleichzeitig überzeugt sein, dass es abstürzt.
Ganz unbegründet ist diese Sorge nicht. Seit Monaten erscheinen Prognosen, nach denen ganze Berufsfelder verschwinden könnten. Besonders betroffen sind ausgerechnet jene Tätigkeiten, die jahrzehntelang als Inbegriff eines sicheren Jobs galten: Sachbearbeitung, Verwaltung, Dokumentation, Terminplanung, Datenerfassung. Das Weltwirtschaftsforum zählt Verwaltungs- und Assistenzberufe zu den Tätigkeiten mit den stärksten Rückgängen bis 2030.
Allerdings: Wer träumt als Kind davon, später acht Stunden täglich Excel-Tabellen zu pflegen? Welches siebenjährige Mädchen sagt: Wenn ich groß bin, möchte ich gern in einer Videokonferenz die Zusammenfassung einer anderen Videokonferenz besprechen? Die meisten Kinder haben erstaunlich konkrete Berufswünsche: Feuerwehrfrau, Tierpfleger, Försterin, Rettungssanitäter, Erzieherin, Polizist. Menschen möchten Dinge tun, die nach Leben aussehen. Sie möchten helfen, bauen, retten, pflegen, unterrichten oder Tiere versorgen.
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Verwaltungs- und Assistenzberufe werden bis 2030 die stärksten Rückgänge verzeichnen.
Wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten
Offene Fragen
- Wie werden sich die Arbeitsmärkte konkret verändern?
- Welche neuen Berufsfelder entstehen durch KI?
- Wie können Bildungssysteme auf die KI-Entwicklung reagieren?






