George Russell sichert sich zweiten Saisonsieg in Spielberg
Britischer Formel-1-Fahrer gewinnt Großen Preis von Österreich, Antonelli führt Gesamtwertung an
Auf einen Blick
- George Russell gewann den Großen Preis von Österreich, seinen zweiten Saisonsieg, und sicherte Mercedes den 7.
- Sieg in 8 Rennen.
- Kimi Antonelli (Mercedes) führt die Gesamtwertung mit 40 Punkten Vorsprung vor Russell.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Der Große Preis von Österreich 2024 fand in extremer Hitze statt, was das Reifenmanagement und die Fahrerleistung stark beeinflusste.
In der Gluthitze von Spielberg hat sich George Russell mit seinem zweiten Saisonsieg im Formel-1-Titelkampf zurückgemeldet. Der Brite gewann den Großen Preis von Österreich und machte den siebten Triumph im achten Saisonlauf für Mercedes perfekt. Russell blieb fehlerlos und setzte sich vor Ex-Weltmeister Max Verstappen im Red Bull und WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli im zweiten Mercedes durch. In der Gesamtwertung führt der 19 Jahre alte Antonelli weiter, er liegt nun 40 Punkte vor Russell. Rekordweltmeister Lewis Hamilton verlor seinen zweiten Rang, weil er es nach starkem Start nur auf Platz fünf schaffte. Erneut ohne Punkte blieb der einzige Deutsche: Nico Hülkenberg wurde im Audi Zwölfter. Russell verteidigte seinen ersten Startplatz souverän und hielt die Konkurrenz auf Abstand. Die Pole hatte sich der 28-Jährige einen Tag zuvor nicht unumstritten gesichert und einen Unfall von Red-Bull-Star Verstappen genutzt. Während der viermalige Weltmeister von der Strecke flog, beendete Russell noch seine schnellste Runde. Die Situation wurde von den Rennkommissaren untersucht, Russell konnte aber kein Fehlverhalten nachgewiesen werden. Reifenmanagement entscheidend Vor rund 100.000 Zuschauern war das Reifenmanagement entscheidend. Verstappen kam bereits nach 19 von 71 Runden zum Wechsel, Mercedes lag zwischenzeitlich doppelt vorn, ehe auch Russell stoppte. Ein virtueller Safety-Car-Einsatz nach dem Ausfall von Carlos Sainz im Williams brachte kurz Entspannung. Danach klagte Antonelli über Probleme an den Bremsen, Hamilton bemängelte fehlende Leistung und fiel zurück. Verstappen arbeitete sich in der Schlussphase näher an Russell heran. Beim nächsten Boxenstopp übernahm er kurz die Führung, ehe er selbst 20 Runden vor Schluss erneut Reifen holte. Mit der harten Reifenmischung kam er aber nicht mehr vorbei. Erbarmungslose Hitze mit Temperaturen von mehr als 34 Grad stellte Teams und Fahrer vor große Herausforderungen. Der Automobil-Weltverband Fia hatte vor dem nach Veranstalterangaben heißesten Rennen in der 63-jährigen Formel-1-Geschichte Österreichs gewarnt, für die Piloten waren auch Kühlwesten erlaubt. In den Cockpits wurde es über 50 Grad Celsius heiß. Dennoch verzichteten mehrere Fahrer auf die spezielle Kühlung mit Flüssigkeitsschläuchen unter dem Rennanzug – das System sei nicht ausgereift genug und bringe nur kurz Abkühlung, zudem störe es im engen Cockpit.
Offene Fragen
- Wie wird die Hitze in zukünftigen Rennen berücksichtigt?
- Wie reagieren die Teams auf die Herausforderungen der hohen Temperaturen?



