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ZurückGericht setzt Übernahme von Warner Bros. durch Paramount aus
Gericht setzt Übernahme von Warner Bros. durch Paramount aus
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n-tv Wirtschaftvor 7 StundenBusiness1 Min. LesezeitGermany

Gericht setzt Übernahme von Warner Bros. durch Paramount aus

Auf einen Blick

  • Zwölf US-Bundesstaaten haben die Übernahme von Warner Bros. durch Paramount gerichtlich aussetzen lassen, da sie Wettbewerbsverzerrungen in der Filmbranche befürchten.
  • Kritiker äußern zudem Sorge um die redaktionelle Unabhängigkeit von CNN unter der Führung des Trump-Befürworters Larry Ellison.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Zwölf US-Bundesstaaten klagten gegen die Übernahme von Warner Bros. durch Paramount, die das US-Justizministerium zuvor ohne Auflagen genehmigt hatte.

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Kritiker befürchten, dass durch die Übernahme von Warner Bros. durch Paramount ein weiterer US-Nachrichtensender auf Trump-Linie gebracht wird. Ein Dutzend Bundesstaaten macht vor Gericht jedoch auch mögliche Auswirkungen auf die Filmbranche geltend - und erzielt einen kleinen Erfolg.

Nach der Klage von zwölf US-Bundesstaaten wird die Übernahme des Hollywood-Urgesteins Warner Brothers durch den Konkurrenten Paramount für zunächst zwei Wochen per Gerichtsbeschluss ausgesetzt. In dieser Zeit soll über die von den Bundesstaaten angestrebte längerfristige einstweilige Verfügung gegen den Vollzug des mehr als 100 Milliarden Dollar schweren Deals verhandelt werden.

Die Bundesstaaten argumentieren unter anderem, der Zusammenschluss werde den Wettbewerb bei populären Filmen verzerren und dadurch die Kinos unter Druck setzen. Aus Sicht der Richterin konnten sie zumindest demonstrieren, dass Paramount und Warner zusammen einen erheblichen Marktanteil in dem Geschäft hätten - was eine zeitweise Aussetzung der Fusion rechtfertige.

Die US-Regierung hatte zuvor den Milliardendeal ohne Auflagen genehmigt. Das Justizministerium kam zu der Einschätzung, dass der Zusammenschluss weder dem Wettbewerb noch US-Verbrauchern schaden werde - sowohl im TV- oder Streaming-Geschäft als auch in der Filmproduktion. Dem "Wall Street Journal" zufolge wurde die Übernahme von der Führung des Ministeriums durchgewinkt, bevor die zuständigen Juristen der Behörde eine Empfehlung dazu abgeben konnten.

Trump-Unterstützer stach Netflix aus

Hinter Paramount steht die Familie des Software-Milliardärs Larry Ellison, der als Unterstützer von Präsident Donald Trump bekannt ist. Ursprünglich hatte sich im vergangenen Jahr schon Netflix mit Warner auf einen Kauf des Streaming- und Studiogeschäfts der Branchengröße verständigt. Doch Paramount ließ nicht locker und gab ein höheres Gebot für den gesamten Konzern Warner Bros. Discovery ab, inklusive der Fernsehsender wie CNN. Der Deal ist nun rund 111 Milliarden Dollar schwer.

Trump-Kritiker in den USA befürchten, dass CNN unter dem Dach von Paramount die redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte - wie dies schon in anderen Fällen geschah, wo Medienhäuser von Milliardären übernommen wurden, die dem Präsidenten die Treue halten. Trump hatte mehrfach gesagt, ihm sei besonders wichtig, dass der oft kritisch über ihn berichtende Nachrichtensender bei einem Warner-Deal ebenfalls den Besitzer wechselt.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Über die längerfristige einstweilige Verfügung gegen den Deal wird verhandelt.

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Wochen

Offene Fragen

  • Wie wird das Gericht über die längerfristige einstweilige Verfügung entscheiden?
  • Welche Auswirkungen hat die Aussetzung auf den Deal-Preis?

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This article was originally published by n-tv Wirtschaft.

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