German Foreign Minister Demands Iran Open Strait of Hormuz, Renounce Nuclear Weapons
Wadephul calls Iranian counterpart Araghchi amid escalating tensions; Tehran sets 30-day deadline for agreement on shipping route
Auf einen Blick
- German Foreign Minister Johann Wadephul demanded in a phone call with his Iranian counterpart Abbas Araghchi that Iran open the Strait of Hormuz and renounce nuclear weapons.
- Wadephul, emphasizing Germany's close alliance with the US, stated Iran must «fully and verifiably» give up nuclear weapons and immediately free the shipping lane.
- The call comes as efforts to end the Iran war have stalled since a ceasefire in early April, with Trump calling Tehran's latest proposal unacceptable and warning that resuming the war remains an option.
KI-generierte Zusammenfassung
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat in einem Telefonat mit seinem iranischen Kollegen Abbas Araghchi verlangt, die Straße von Hormus zu öffnen und auf Atomwaffen zu verzichten. »Als enger US-Verbündeter teilen wir das gleiche Ziel«, erklärte Wadephul im Onlinedienst X. Iran müsse »vollständig und nachprüfbar auf Kernwaffen verzichten und die Straße von Hormus sofort freigeben«, wie es auch US-Außenminister Marco Rubio fordere, betonte Wadephul. Irans Außenminister Araghchi ließ zu dem Telefonat mit dem CDU-Politiker lediglich mitteilen, es seien Gespräche über regionale und internationale Entwicklungen geführt worden. Die Bemühungen, den Irankrieg zu beenden, kommen seit einer Waffenruhe Anfang April nicht voran. Gut zwei Monate nach Beginn des Krieges wächst damit die Sorge, die Situation könnte wieder eskalieren. US-Präsident Donald Trump hatte am Samstag (Ortszeit) mit Blick auf einen weiteren Verhandlungsvorschlag aus Teheran erklärt, er könne sich »nicht vorstellen, dass er annehmbar wäre«. Eine Wiederaufnahme des Krieges bezeichnete er als »Option«. Das US-Nachrichtenportal »Axios« berichtete unter Berufung auf zwei Quellen, Teheran habe eine einmonatige Frist gesetzt, um sich bezüglich der Öffnung der Straße von Hormus zu einigen. Zudem sollen die USA nicht weiter iranische Häfen blockieren und den Krieg mit Iran und dem Libanon beenden. Auch die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete über eine 30-tägige Frist. Iranerinnen und Iraner berichten über wirtschaftliche Not, Staatsterror – und ihre Angst vor einer noch düstereren Zukunft. Lesen Sie hier, was sie zu sagen haben.




