Gerresheimer erwartet 2026 kein Umsatzwachstum und niedrigere Marge nach Verlusten
Auf einen Blick
- Der Düsseldorfer Verpackungskonzern Gerresheimer meldete für das Geschäftsjahr 2025 einen Verlust von 318,7 Millionen Euro und kündigte an, keine Dividende auszuschütten.
- Das Unternehmen senkte zudem seine Prognose für 2026, was zu anfänglichen Kurseinbrüchen der Aktie führte, die sich später erholte.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Der Düsseldorfer Verpackungskonzern Gerresheimer ist nach Bilanzunregelmäßigkeiten schwer angeschlagen.
München, Düsseldorf. Der Düsseldorfer Verpackungskonzern Gerresheimer erwartet für 2026 kein Umsatzwachstum und eine niedrigere Marge. Unterm Strich stehe im Geschäftsjahr 2025, das bis Ende November lief, ein Verlust von 318,7 Millionen Euro. Das teilte das nach Bilanzunregelmäßigkeiten schwer angeschlagene Unternehmen am Montag im Rahmen des Jahres- und Konzernabschlusses für 2025 mit.
Eine Dividende soll es angesichts der Verluste nicht geben. 2024 hatte Gerresheimer nach korrigierten Zahlen noch 84,3 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet. Nach der Mitteilung verlor die Aktie zeitweise bis zu elf Prozent. Im Handelsverlauf drehten die Papiere wieder ins Plus um bis zu sieben Prozent.
Den Zielkorridor für die bereinigte operative Marge (Ebitda) senkte das Unternehmen von 18 bis 19 Prozent auf 17 bis 18 Prozent. Die frei verfügbaren Barmittel (Free Cashflow) dürften in diesem Jahr mit 50 bis 100 Millionen Euro negativ sein. Ursprünglich hatte Gerresheimer mit einem moderat positiven Free Cashflow gerechnet.
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Gerresheimer erwartet für 2026 kein Umsatzwachstum und eine niedrigere Marge von 17 bis 18 Prozent.
Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten
Der Free Cashflow von Gerresheimer wird 2025 negativ sein (50 bis 100 Millionen Euro).
Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten
Offene Fragen
- Was sind die genauen Ursachen der Bilanzunregelmäßigkeiten?
- Welche Maßnahmen plant Gerresheimer zur Erholung?
- Wie wird sich der Free Cashflow tatsächlich entwickeln?





