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BackGoogle blockiert 2025 über 8,3 Milliarden Werbeanzeigen und 25 Millionen Konten
Google blockiert 2025 über 8,3 Milliarden Werbeanzeigen und 25 Millionen Konten
Technik
Heise Online21.04.2026Technik2 dk okumaGermany

Google blockiert 2025 über 8,3 Milliarden Werbeanzeigen und 25 Millionen Konten

KI-gestützte Systeme erkennen 97 Prozent der blockierten Webseiten automatisch – Google reduziert falsch positive Meldungen um 80 Prozent

Auf einen Blick

  • Google hat im Jahr 2025 mehr als 8,3 Milliarden Werbeanzeigen und rund 24,9 Millionen Werbekonten blockiert.
  • Die KI-gestützten Kontrollsysteme erkennen 97 Prozent der 480 Millionen blockierten Webseiten automatisch.
  • Mithilfe von Gemini analysiert Google Hunderte Milliarden Signale und blockiert über 99 Prozent der richtlinienverletzenden Anzeigen proaktiv.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Google veröffentlicht regelmäßig Ads Safety Reports. Seit Anfang der 2020er-Jahre blockiert das Unternehmen jährlich Milliarden von Werbeanzeigen. Konkurrent Meta steht im Ruf, bei der Unterbindung betrügerischer Werbung zögerlicher zu sein.

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Google hat im vergangenen Jahr mehr als 8,3 Milliarden Werbeanzeigen und rund 25 Millionen Werber-Konten blockiert. In einem Blog-Beitrag gibt Google einen knappen Überblick. Demnach haben die Mitarbeiter bereits seit Längerem fortschrittliche KI im Einsatz, um Betrüger zu erkennen und auszubremsen. Gemini bringt das aber noch ein Stück voran. Damit untersucht Google Hunderte Milliarden Signale, darunter das Alter von Konten, Verhaltensmerkmale und Muster für Kampagnen, um Bedrohungen zu blockieren, bevor sie Menschen erreichen. Anders als die alten, auf Schlüsselwörter setzenden Systeme, verstehen die neuen Modelle Absichten besser und können dadurch bösartige Inhalte erkennen und präventiv sperren – „selbst dann, wenn sie dazu angelegt sind, der Erkennung zu entgehen“.

Nach eigenen Angaben blockiert Google damit inzwischen über 99 Prozent der richtlinienverletzenden Werbeanzeigen, bevor sie überhaupt ausgespielt werden. Im Jahr 2025 hat Google damit mehr als 8,3 Milliarden Werbeanzeigen blockiert oder entfernt, über 4,8 Milliarden Werbeanzeigen beschränkt, mehr als 24,9 Millionen Werbe-Konten geschlossen sowie 480 Millionen Webseiten blockiert oder beschränkt. Die Kurzübersicht zeigt noch eine Aufschlüsselung der blockierten Werbung nach „Vergehen“ gegen bestimmte Richtlinien, darunter als größte Gruppe 1,29 Milliarden Anzeigen, die das Werbe-Netzwerk missbrauchen. Von den 480 Millionen blockierten Webseiten haben die KI-gestützten Kontrollsysteme 97 Prozent (über 467 Millionen) erkannt.

Google liefert auch Werte für EU. Ein eigener Bericht wertet die Zahlen aus dem vergangenen Jahr für die Europäische Union aus. Demnach hat Google 1,6 Milliarden Werbeanzeigen im EU-Raum entfernt und hier 2 Millionen Werbe-Konten gesperrt. Auch hier steht an Platz 1 der Richtlinienverletzungen der Missbrauch des Werbe-Netzwerks.

Google will beim Wettlauf mit den bösartigen Akteuren in Echtzeit reagieren können. Die Täter setzen auf generative KI, um betrügerische Werbeanzeigen im großen Maßstab zu erzeugen – und die Gemini-KI hilft dabei, sie in Echtzeit zu erkennen und zu blockieren. Im vergangenen Jahr wurde so der Großteil der sogenannten Responsive Search Ads, die in Google Ads erstellt wurden, umgehend analysiert und gefährlicher Inhalt vor der Übertragung blockiert. Das soll dieses Jahr für weitere Werbeformate kommen.

Gemini habe auch geholfen, User-Feedback effizienter zu bewältigen. Die Teams konnten viermal so viele Gegenmaßnahmen gegen gemeldete Werbung ergreifen wie im Jahr zuvor. Falls doch mal eine Bedrohung durchrutscht, kann Google sie nun schneller neutralisieren. Ein weiterer Erfolg sei bei falsch positiven Meldungen erreicht worden. Die Anzahl fälschlicherweise blockierter Werber konnte Google 2025 um 80 Prozent reduzieren.

Die Ads Safety Reports von Google erscheinen regelmäßig. Schon seit Anfang der 2020er-Jahre blockiert Google demnach jedes Jahr Milliarden von Werbeanzeigen. Konkurrent Meta steht im Ruf, deutlich zögerlicher bei der Unterbindung betrügerischer Werbung zu sein. Das scheint sich für das Unternehmen zu lohnen.

Offene Fragen

  • Wie viele der blockierten Konten wurden tatsächlich für Betrug genutzt?
  • Welche konkreten Werbeformate sollen 2026 hinzukommen?
  • Wie verhindert Google, dass Gemini selbst für Betrug missbraucht wird?

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This article was originally published by Heise Online.

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