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Hamburgs Innensenator Grote fordert leichtere Abschiebung von Straftätern
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Hamburgs Innensenator Grote fordert leichtere Abschiebung von Straftätern

Auf einen Blick

  • Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) fordert eine Senkung der rechtlichen Hürden für die Abschiebung straffälliger Flüchtlinge, insbesondere von Personen mit Schutzstatus.
  • Er argumentiert, dass die Akzeptanz für Flüchtlingsschutz leidet, wenn Straftäter nicht ausgewiesen werden können.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Hamburgs Innensenator Andy Grote fordert eine Senkung der rechtlichen Hürden für die Abschiebung straffälliger Flüchtlinge. Er ist Vorsitzender der Innenministerkonferenz, deren Frühjahrs-Treffen in Hamburg beginnt.

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Hamburgs Innensenator Andy Grote will, dass Deutschland straffällige Flüchtlinge künftig leichter abschieben kann.

«Wir müssen bei der Rückführung von Straftätern die hohen rechtlichen Hürden bei Menschen mit Schutzstatus senken – und zwar unabhängig vom Herkunftsland», sagte der SPD-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Grote ist Vorsitzender der Innenministerkonferenz von Bund und Ländern, deren Frühjahrs-Konferenz heute in Hamburg beginnt.

Grote sagte, für eine Ausweisung müssten derzeit zwingende Gründe der nationalen Sicherheit vorliegen.

«Diese Schwelle müssen wir senken», forderte er.

Wenn Menschen mit Schutzstatus auch bei gewichtigen Straftaten und Verurteilungen zu Freiheitsstrafen ihr Aufenthaltsrecht nicht verlören, leide die Akzeptanz für den Schutz von Geflüchteten insgesamt.

Das gelte insbesondere, wenn ein anerkannter Flüchtling dann später schwerste Straftaten begehe, wie etwa einen Mord oder einen Terroranschlag.

Der SPD-Politiker sagte, die Rückführung von Straftätern nach Syrien und Afghanistan könne noch intensiver sein.

«Wir können der Bevölkerung nicht vermitteln, dass Menschen, die hier zum Teil wiederholt schwere Straftaten begehen, trotzdem bleiben können.»

Grote äußerte sich auch zu ukrainischen Flüchtlingen: «Ich bin sehr dafür, dass der in einigen Monaten auslaufende Schutzstatus auf europäischer Ebene verlängert wird, aber muss das wirklich auch für Straftäter oder zum Beispiel Rechtsextremisten gelten?»

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Die Innenministerkonferenz wird eine Debatte über die Abschiebung von Straftätern führen.

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Tagen

  • Es wird eine Diskussion über die Verlängerung des Schutzstatus für ukrainische Flüchtlinge geben, die auch Straftäter einschließt.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Wochen

Offene Fragen

  • Wie genau sollen die rechtlichen Hürden gesenkt werden?
  • Welche konkreten Straftaten sollen zu einer Abschiebung führen?
  • Wie wird die Akzeptanz der Bevölkerung auf die Änderungen reagieren?

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This article was originally published by Die Zeit.

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